Bitte diskutieren und weiter erzählen. Danke.
Mein Wochenrückblick für die KW51

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Liebe Hertenerinnen & Hertener,
liebe Freundinnen & Freunde,

ein wenig Schnee hatten wir bereits (wenn auch nur kurz), nun steht Weihnachten vor der Tür. Damit geht ein ereignisreiches Arbeitsjahr nun in einige besinnliche Tage zum Abschluss über. Getrübt von einem schrecklichen Ereignis in Recklinghausen und einer mir persönlich sehr nahe gehenden Traurigkeit. Meine Gedanken sind in dieser Zeit bei den Angehörigen und bei den verletzten Personen.

Manchmal ist es im "Alltag" nicht einfach, wieder umzuschalten und weiter zu gehen.

Montag.
So begann die Woche mit einer Sitzung im Kreise des Büroteams, vor allem zur Besprechung der in diesem Jahr und den ersten Januarwochen anstehenden Termine. Auch wenn in den kommenden Tagen größtenteils Ruhe einkehrt (und das Rathaus während der Feiertage bis ins neue Jahr hinein geschlossen hat), gibt es in Herten dennoch den einen oder anderen Termin wahrzunehmen. So besuche ich am Vormittag des Heiligen Abends beispielsweise das St.Elisabeth-Hospital zu einer kleinen Bescherung und werde auch der Feuerwache in der Hertener Innenstadt noch einen Besuch abstatten. Zeitgleich sind mein Stellvertreter und meine Stellvertreterin ebenfalls im Stadtgebiet aktiv. Das hat in unserer Stadt Tradition – ein Ausdruck der Wertschätzung für jene, die an Heiligabend eben nicht so ohne weiteres Zuhause sein können.

Im Anschluss traf sich der Verwaltungsvorstand zur abschließenden Sitzung des Jahres, die ein wenig kürzer ausfiel als sonst – ein Umstand, der vor allem den bevorstehenden Feiertagen und der an vielen Punkten einkehrenden Aktivitätspause geschuldet ist. Im neuen Jahr geht es dann mit neuer Energie wieder volle Kraft voraus. Es war im Übrigen die letzte Sitzung, an der Dirk Sopka als Leiter des Fachbereiches Familie, Jugend und Soziales teilnahm. Herr Sopka geht nach knapp fünf Jahrzehnten im Dienste der Stadt Herten in den Ruhestand. Ich sage an dieser Stelle noch einmal Danke für das Geleistete und den besonnenen Einsatz für Menschen in unserer Stadt, die häufig in ganz besonders schwierigen Lebensumständen stecken. Die Helden des Alltags sind häufig jene, die ganz unaufgeregt ihre Arbeit für Mitmenschen machen.

Es folgten dann noch einige Rücksprachen, bevor der Tag mit der Weihnachtsfeier des SuS Bertlich - "Bertlicher Bulldogs" (Abteilung Rehasport) schloss. Übrigens – nicht einfach nur das, was man sich allgemeinhin unter „Rehasport“ so vorstellt (Rückentraining etc.), sondern Rollstuhlsport für Kinder und Jugendliche. Da reden wir dann neben Rollstuhltraining und Bewegungsübungen auch über leistungsorientierte Sportarten wie Rollstuhlfuß- oder –basketball. Schauen Sie mal vorbei, auch als "Fussgänger" können Sie teilhaben und mitmachen.

Dienstag.
Der Vormittag war mit Gesprächen zur Verwaltungsorga gefüllt. Danach folgte ein Pressetermin zum Start des Bauvorhabens der Firma KW-Konzept auf Schlägel&Eisen. Dieser Termin erfreute mich besonders, da die Bauherren" alte Freunde" von mir sind und ich sie nun mit Ihrer Unternehmung entsprechend in Herten willkommen heißen konnte. Wir wünschen gutes Gelingen und natürlich eine gesunde Expansion...

Nachmittags nutzte ich dann die Zeit für einen Besuch der Weihnachtsfeier des Wally-Windhausen-Seniorenzentrums. Knapp 80 Bewohnerinnen und Bewohner leben in dieser Einrichtung, es gibt hier viele Aktivitäten und ein gutes Netzwerk von Einrichtungen und Partnern. Ein beeindruckendes Engagemt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde noch "gekrönt", durch eine besinnliche musikalische Darbietung der gemischten Chöre Hertens.

Mittwoch
war ich dann am Vormittag zunächst einmal beim Vortermin zum großen Gesundheits-Checkup am Donnerstag, bevor ich gegen Mittag ins Rathaus zurückkehrte, um mit den Beigeordneten noch verschiedene Gespräche zu - immer kurz vor Jahresende - noch aufploppende Themen zu führen.

Zum Heimspiel des FC Schalke gegen Leverkusen war ich dann diesmal nicht „auf Schalke“, da am Abend noch ein mir sehr wichtiges Weihnachtsessen im kleinen Kreise stattfand. Auch hier unterstreicht sich die Wichtigkeit, mit Partnern der Stadt Herten einen guten Kontakt zu pflegen, jenseits vom Tagestrubel.

Donnerstag
in Vollnarkose - zur Spiegelung befand ich mich dann, wie schon erwähnt, zum großen Check-Up im Prosper-Hospital in Recklinghausen. Was sein muss, muss sein und am Ende war alles gut.

Freitag,
der 21. Dezember 2018. Ein historisches Datum. Das ganze Jahr über wurde in zahlreichen Artikeln, bei unzähligen Veranstaltungen immer wieder auf das Ende des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet hingewiesen. Mit der Schließung des Förderbetriebs auf der Zeche Prosper Haniel in Bottrop fällt nun, an diesem Tag endgültig „der Deckel“. Ein letztes Stück Kohle wird symbolisch von „unter Tage“ ans Licht gebracht, im Rahmen einer offiziellen, zentralen Abschiedsveranstaltung für den Deutschen Steinkohlebergbau auf dem Gelände der Schachtanlage Franz Haniel. Zusammen mit viel Prominenz und großer Gestik.
Für diejenigen, die einstmals oder bis heute im Steinkohlebergbau gearbeitet haben, wird dieser Tag sicherlich mit einem komischen Gefühl verbunden sein.
In Herten sind vom Bergbau längst nur noch die Fördertürme und einige historische Gebäude übriggeblieben. Neues Gewerbe hat sich angesiedelt und neue Perspektiven entstehen. Die Vermarktung der Flächen auf den ehemaligen Zechengeländen geht gut voran – sie sind zu Orten anderer Arbeit und der Freizeitgestaltung geworden. Wir machen also das Beste aus dem, was wir haben – auch eine Ruhrpott-Tugend. Freuen wir uns drauf.

Was bleibt, ist die Zukunft.

Kleiner Zusatz in eigener Sache:
Ja, die Stadt Herten hat in diesem Jahr keine offizielle städtische Veranstaltung zum Ende des Steinkohlebergbaus durchgeführt. Es bestand aber auch städteübergreifend bei all den kleinen und größeren Veranstaltungen, Ausstellungen und Ereignissen rund um das Thema Bergbau unausgesprochene Einigkeit darin, der Stadt Bottrop und damit den Kumpels der Zeche Prosper Haniel „den Rang ablaufen zu wollen“. Der offizielle Festakt findet am letzten Schacht statt und das ist gut so.
Es ist aber durchaus nicht so, dass in Herten „nichts“ stattgefunden hätte. So stand die ExtraSchicht in diesem Jahr unter dem Motto „Licht am Schacht“ zum Ende des Steinkohlebergbaus. Es gab auf Schlägel und Eisen die Ausstellung „Ohne Kohle“. Zahlreiche Veranstalter haben bei ihren Events Bezug auf den Bergbau genommen – in Form der Kohlekörbe beim Lichterwald, durch die Begleitung des Nikolaus durch Bergleute beim diesjährigen Nikolausumzug in der Innenstadt und und und. Ich bin mir sicher, dass Hertenerinnen und Hertener auch weiterhin die Erinnerung lebendig halten werden. Glück auf.

Manchmal "laufe ich sogar auf Koks"

Samstag
stehen dann die letzten Weihnachtsvorbereitungen an. Bei voraussichtlich 7-9 Grad Celsius stehen die Chancen auf „weiße Weihnachten“ eher schlecht.

Sonntags
werde ich dann noch bei der Eröffnung des 5. Hertener Adventstreffs mit dabei sein. Von 11 Uhr an wird am vierten Advent in der Innenstadt nochmal einiges geboten. Es gibt Livemusik und Kleinkunst, weihnachtliches für Leib und Seele, von 13-18 Uhr offene Geschäfte (für die last-Minute-Geschenke) und eine Geschenke-Tauschbörse (dran denken: wer ein Geschenk tauschen möchte, muss ein anderes Geschenk mitbringen!). Mit Sicherheit wird es eine schöne Aktion und eine gute Gelegenheit, „weihnachtlich die Seele baumeln“ zu lassen. Zum Abschluss gibt es dann um 18 Uhr noch ein spektakuläres Feuerwerk. Da sage noch einer, in Herten sei nichts los....

Ein Tipp vorab: am Samstag, dem 29.12., findet ab 18 Uhr in der Sporthalle der Rosa-Parks-Schule der Kick-mit-Schmidt-Mitternachtscup der DJK SpVgg. Herten 1907 e.V. statt. Hier treffen ein Dutzend Clubs aus Herten und Umgebung aufeinander, um im wahrsten Sinne des Wortes bis in die Nacht hinein um die begehrte Trophäe und ein Preisgeld zu spielen. Ein Klassiker, der bereits zum 13.mal stattfindet. Hallenfussball hat seinen ganz eigenen Reiz – schnell, spontan, energiegeladen. Schauen Sie vorbei!

Und da ich in der ersten Januarwoche noch Zuhause weile, hier noch ein weiterer Sport-Tipp: am 5. und 6. Januar 2019 findet, ebenfalls in der Sporthalle der Rosa-Parks-Schule ein im wahrsten Sinne des Wortes internationaler Hallenfussball-Klassiker statt – der 33. EuroCup von Blau-Weiß Westfalia Langenbochum. Los geht’s hier früh am Morgen – erster Anstoß ist um 08:00 Uhr. Das Teilnehmerfeld kann sich sehen lassen – hier treten U11-Junioren namhafter Clubs aus erster und zweiter Bundesliga an, dazu verschiedene Clubs aus der ganzen Republik und Gäste von Legia Warschau, Galatasaray Istanbul, Inter Mailand und Feyenoord Rotterdam. Ein Nachwuchs-Turnier der Extraklasse.

Aber nun ist erst einmal Weihnachtszeit.

Ich wünsche Ihnen allen einen schönen, vierten Advent, ruhige, gemütliche Stunden im Kreise Ihrer Lieben. Mein Dank gilt all den vielen Menschen, die auch während der Feiertage arbeiten müssen, gerade auch bei Polizei, Feuerwehr, Hilfs- und Rettungsdiensten, sowie in den medizinischen Einrichtungen und bei den Pflegediensten.

Wir hören auch zwischen den Tagen voneinander... es gibt noch so viel zu erzählen.

Eine besinnliche Zeit wünscht
Ihr Fred Toplak

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