Glosse: Das Kreuz mit den Ärzten

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Man muss es selbst erlebt haben, sonst glaubt man es nicht: Da schleppe ich mich mit enormen Rückenschmerzen (irgendwo zwischen Hexenschuss und Bandscheibenvorfall) ins Büro, nur um kurz danach festzustellen, dass es so einfach nicht geht.

Leider ist mein Hausarzt in einer anderen Stadt angesiedelt. Kein Problem: Ab zum Arzt - in Herten gibt es die ja wie Sand am Meer. Der erste Versuch bringt die erste Ernüchterung: Die große Praxis mit vielen Ärzten kann oder will mich nirgendwo zwischenschieben, bietet aber immerhin an, andere Ärzte anzurufen, ob irgendwo eine heilende Hand frei ist. Müssen sie aber nicht, ich habe noch eine zweite (dumme) Idee. Der nächste (hochgelobte) Arzt in der City weist mich ab, weil er keine neuen Patienten mehr annehmen würde. Auf meinen Einwand hin, dass man mich mit diesen Schmerzen doch nicht einfach wegschicken könne, sagt die Sprechstundenhilfe lapidar, dass sie dies natürlich könne. Es sei ja schließlich kein Notfall wie ein Herzinfarkt wird mir nachgerufen.
Die Frage, welche fachärztliche Kompetenz die Dame wohl aufweise, um so etwas zu beurteilen, schwirrt seitdem in meinem Kopf - genauso wie die, ob ich als Privatpatient wohl durchaus angenommen worden wäre. Ich frage mal bei der Ärztekammer nach...

Autor:

XY Z aus Sonsbeck

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