Kaiserau Baskets
Top4-Turnier der Kaiserau Baskets ein voller Erfolg

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„Wir sind unter NRW´s Top-Teams“ - TVG Kaiserau Baskets U18 männlich verdient sich viel Respekt in NRW
In einem Wettbewerb, in dem es nie zuvor ein Oberliga-Team geschafft hat, sich durchzusetzen stand das Team der TVG Kaiserau Baskets U18 erstmals als erster und wohlmöglich letzter aus der Oberliga.
Alleine für diese diese Tatsache zollte man den Baskets viel Respekt. Am Ende konnte sich das Team um Coach Mohandis nicht für seine harte Arbeit der vergangenen Wochen belohnen, aber es hat einen beachtlichen Status erreicht.
1. Halbfinale: TVG Kaiserau – Bayer Giants Leverkusen 57:103 (14:20; 16:32; 15;28, 12:23)
Im ersten Halbfinal traf die Germania auf den haushohen Favoriten Bayer Giants Leverkusen. Die Giants die mit ihrer U18 in der Regionalliga die westdeutsche Vizemeisterschaft in der Spielperiode 22/23 verbuchen konnten, reisten mit einem absoluten Top-Kader, der an Qualität kaum zu überbieten war, an.
Die Giants starteten mit etwas Sand im Getriebe und wussten augenscheinlich die TVG nicht richtig einschätzen zu können. Die Baskets stemmten sich spielerisch und physisch sehr gut dagegen und boten dem Favoriten die Stirn. Somit ging es 14:20 in die Viertelpause.
Die anfängliche Nervosität der Gastgeber wandelte sich in eine mutige Spielweise um. Der Mut ließ jedoch auch unnötige und unüberlegte Fouls zu. Bis zur 15. Minute konnte man den Giants trotzen (24:25) ehe sich Junior Deumi Simo mit seinem 5. Foul vom Spielgeschehen verabschiedete. An dieser Stelle sollte die Qualität des Leverkusener Roosters zeigen. Mit 5 frischen Kräften lenkte der Favorit jetzt gänzlich das Geschehen auf seine Seite und schüttelte die Baskets ab (30:52). Eine schwierige Aufgabe, der sich der TVG annehmen musste. „Wir werden ihnen trotzen und sie weiterhin arbeiten lassen. Wir sind immerhin hier beim Top4!“ lautete das Kabinenkommando des Coaches. Und die Hausherren zeigten Moral gegen einen wirklich exzellenten Gegner, der alle 5 Spieler ohne Einbußen an Spielqualität auswechseln konnte und die Baskets immer wieder auf Distanz hielt. Am Ende unterlag man verdient dem amtierenden Pokalsieger 57:103. Die Stimmung war beim Team aber keineswegs geknickt und es zeigte sich sehr sportlich und zufrieden mit dem Auftritt. „Ich kann über mein Team nichts Negatives sagen. Sie haben alles Mögliche reingeworfen und das haben sich wirklich gut gemacht.
2. Halbfinale: Paderborn Baskets - Südwest Baskets Wuppertal 66:77
Spiel um Platz 3: TVG Kaiserau – Paderborn Baskets 109:114 (34:24; 19:20; 29:39; 27:31)
Im Spiel um Platz 3 sollte sich beweisen, dass sich nicht grundlos die vier besten Teams NRW´s gegenüberstehen. Gegen die Uni Baskets Paderborn zeigte sich das Team aus Methler taktisch und mental perfekt eingestellt und bezauberte die EDS mit seinem Spiel.
„Das war ein verrückter Start. Meine Jungs haben eine überragende taktische Disziplin gezeigt - unser ganzer Matchplan ist aufgegangen!“ Angeführt von einem überragenden Franek Bobkiewicz (26 Punkte, 7 Assists, 7 Steals) hat der TVG nach 3 Minuten an das Spiel an sich gerissen und war defensiv und offensiv drückend überlegen. Im 2 Viertel gab es Grund zur Unzufriedenheit. Die taktische Disziplin verlor sichtlich ihre Wirkung. Die Hausherren verteidigten nicht mehr wie besprochen, in der Offense suchte man einen viel zu schnellen Abschluss und es schlichen sich vermehrt minimale Fehler ein, die am Ende den Unterschied machen sollten. Trotz einer Führung zur Halbzeit (53:44) wurde es laut in der Kabine. „Ich kenne meine Jungs und ich habe Paderborn im zweiten Halbfinal spielen gesehen. Mein Team hat den Fehler gemacht sich zu früh in Sicherheit zu wiegen!“ Und das sollte sich rächen! Paderborn kam deutlich besser aus der Kabine und annullierte die Führung der Germania und übernahm nach 25 Minuten die Führung (67:70). Ein offener Schlagabtausch bestimmte nun das Spiel. Beide Teams ließen ihre Defense links liegen und forcierte nur noch den Angriff ganze 6 Dreipunktwürfe von insgesamt 20 wurden im dritten Viertel versenkt. Paderborn konnte 5 Minuten vor Schluss auf 89:99 davonziehen. Wer sich aber hier gedacht hat, dass es doch eine deutliche Sache wird, sollte des besseren belehrt werden! Denn die Germania kämpfte sich bis zur Schluss Minute auf 109:110 zurück. „In dieser Phase war es schwierig einen klaren Plan zu formulieren. Jede Entscheidung hatte seine Schattenseiten und hätte uns den Sieg kosten können. Am Ende haben wir trotzdem verloren. Im Nachhinein muss ich Fehler in meinen Instruktionen gestehen!“.
Der TVG hat die Uni Baskets Paderborn in einem bemerkenswerten Spiel um Platz 3 an seine Grenzen gedrängt und hatte die Sensation zum Greifen nah. Letztlich musste man die knappe 109:114 Niederlage hinnehmen.
Das Team startete letzten Sommer aus der U16 Landesliga mit der erfolgreichen Qualifikation für die U18 Oberliga, konnte sich nur nach einem dreiviertel Jahr mit den größten Namen in NRW messen und avancierte dabei selbst zu einem Top Team. Das gesamte Vereinsumfeld und Coach sind sehr stolz auf diese beachtliche Leistung, die für immer unvergessen bleiben wird.
Das Team: Luca Hoffmann, Lukas Karlsohn, Tim Schomaker, Franziczek Bobkiewicz, Junior Deumi Simo, Robin Bluhm, Felix Gröne, Theo Otto, Tom Zeitz, Armand Wagner, Kjell Ostwinkel, Noah Yacouba
Finale: TSV Bayer Leverkusen - Südwest Baskets Wuppertal 77:75
Hochklassiger Jugendbasketball bei den Kaiserau Baskets
Am Sonntag waren die Kaiserau Baskets Gastgeber des Top4-Turniers des Westdeutschen Basketballverbandes in der Altersklasse U18 männlich. Nach dem Einzug unter die letzten 4 Mannschaften erhielten die Kaiserau Baskets den Zuschlag für die Ausrichtung des Turniers. Schnell waren sich die Verantwortlichen darüber einig, dass man die Chance die Basketballer des TVG Kaiserau in einem größeren Rahmen zu präsentieren, zu nutzen. Sponsoren wurden gewonnen, ein Livestream eingerichtet und die Halle für die 200 Zuschauer hergerichtet.
Neben dem Team des Gastgebers waren mit TSV Bayer Leverkusen, Südwest Baskets Wuppertal und Paderborn Baskets drei Top-Teams aus NRW am Start. Die Kaiserau Baskets gingen als Oberligisten gegen die drei Regionalligisten als Außenseiter an den Start. Nach dem gemeinsamen Foto für die Aktion ‘gib Rassismus einen Korb’ eröffnete Bürgermeisterin Elke Kappen mit einem Grußwort das Turnier. Im ersten Halbfinale standen sich der Gastgeber und der TSV Bayer Leverkusen gegenüber.
Bis zum 24:25 Mitte des zweiten Viertel konnten die Baskets mit dem Vizemeister mithalten, aber als Junior Deumi Simu nach seinem 5. Foul das Spielfeld verlassen musste, setzten sich Leverkusen bis auf 52:30 zur Halbzeit ab. Mit seinem tiefen und ausgeglichenen Kader hielt Leverkusen auch in der 2. Halbzeit das Tempo hoch und zog mit dem 103:57 Sieg ins Finale ein. Für das Team von Bilal Mohandis ging es nach Niederlage sich auf das Spiel im Platz 3 vorzubereiten.
Im 2. Halbfinale standen sich mit Südwest Baskets Wuppertal der Westdeutsche Meister 2023 und Paderborn Baskets der Titelverteidiger aus 2022 gegenüber. Die über 200 Zuschauer sahen von Beginn ein Spiel mit enormem Tempo und zahlreichen Führungswechseln. Beide Teams zeigten Jugendbasketball auf höchstem Niveau, bei dem sich die Wuppertaler erst in den Schlussminuten auf 77:66 absetzen konnten und ins Finale einziehen.
Im Spiel um Platz 3 standen sich um 15:00 Uhr die Kaiserau Baskets und die Paderborn Baskets gegenüber. Die Paderborn Baskets gingen als klarer Favorit in die Begegnung, aber die Gastgeber waren nicht bereit, sich kampflos zu ergeben. Unterstützt von der famosen Kulisse, die das Team mit aller Macht unterstützten, spielte Kaiserau beherzt auf. Angeführt von einem überragenden Franek Bobkiewicz (26 Punkte, 7 Assists, 7 Steals), erarbeiteten die Gastgeber eine 53:34 Halbzeitführung. In der Pause musste der Trainer der Paderborner wohl die richtigen Worte gefunden haben, denn sein Team spielte jetzt entschlossener und ging in 25. Minute erstmals in Führung. Wer jetzt mit einem Einbruch des Heimteams gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Getragen von der Kulisse gab es einen offenen Schlagabtausch und bis zur Schlusssirene war der Sieg zum Greifen nah. Letztendlich behielt der Favorit mit 104:109 die Oberhand, aber die Fans feierten das Heimteam trotz der Niederlage.
Im Endspiel ging es für Bayer Leverkusen und Südwest Wuppertal um den Pokalsieg und die Teilnahme am Deutschen Jugendpokalspiel. Beide Teams zeigten von Beginn wieder Basketball mit hohem Tempo und großer Intensität in der Verteidigung. Einfache Abschlüsse waren nur selten zu sehen. Leverkusen hatte offensiv große Probleme in der Offensive und auch in der Verteidigung konnte Wuppertal nur durch Fouls gestoppt werden. Beim Halbzeitstand von 48:33 sah alles nach einer klaren Angelegenheit für die Wuppertaler aus, aber Leverkusen kam nach der Halbzeit zurück. Mit 59:59 ging es in das 4. Viertel und hier konnte sich Wuppertal bis zur 38. Minute wieder auf 75:69 absetzen. 2 Minuten sind im Basketball eine lange Zeit und diese nutzte Leverkusen zum einem 8:0 Lauf und dem umjubelten 77:75 Sieg.
Viel Lob für die Organsation gab es auch von den Gästen aus Paderborn. siehe Bericht der Baskets. https://paderborn-baskets.de/u18-gewinnt-bronze/

Autor:

Norbert Mühlmann aus Kamen

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