TVG Kaiserau beim Syltlauf 2018 - diesmal eine Herausforderung

Vor dem Start am Shuttlebus
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Am 37. Syltlauf der am 18.03.2018 über die Distanz von 33,333 km von Hörnum nach List gestartet wurde, nahmen für den TVG Kaiserau vier Einzelstarter und eine Staffel teil. Das Ehepaar Blume startete insgesamt zum 20.Mal in beiden Wertungen. In den Tagen zuvor stürmte es schon heftig, so daß bei der traditionellen Nudelparty am Samstag vom Moderator für den Lauftag kalte Ostwinde mit mindestens 20 km/h, in Böen auch 40 km/h angesagt wurden mit dem Hinweis “Leute, wenn ihr Probleme bekommt, dann zieht nicht mit Gewalt bis ins Ziel durch. Gesundheit geht vor“. Beim Startschuß schien die Sonne vom blauen Himmel, doch die Temperatur von minus 2 Grad lag aufgrund des starken Ostwinds bei gefühlten minus 13 Grad. Daher blieben nur 609 Läufer im Zeitlimit von vier Stunden bei dem wohl härtesten Syltlauf seit über zehn Jahren. Vor allem in letzten Streckendrittel blies der Wind teilweise direkt von vorne. Bei seiner Premiere im Einzelstart erreichte Holger Meyer in 3:40:44 Std. (465.Gesamt/75.M50) das Ziel. Es folgte Erland Freienstein (7.Teilnahme) in 3:43:13 Std. (481.Gesamt/2.M75). Durch den eisigen starken Ostwind wurden die Eheleute Sigrid und Wolfgang Blume (W65/M70 – 11. und 17.Teilnahme) abgebremst und querten in 4:03:12 Std. die Ziellinie. Die Staffel kämpfte sich in der Besetzung Horst Claus (13.Teilnahme), Kerstin Dieckmann (7.Teilnahme), Herbert Lusts (6.Teilnahme), Lothar Walter (14.Teilnahme), den Premierenstartern Rasmus Blume, Katrin Bothe und Uwe Lindemann in 3:20:50 Std. auf den 35.Rang von 54 Staffeln. Herbert Lusts und Lothar Walter liefen nach Absolvierung ihrer Staffelabschnitte bis zum Ziel durch, so daß sie auf 20,3 und 13,5 km Laufleistung kamen. Die Teilnehmermedaille zeigte das Jugendstilwerbebild für das Nordseebad Westerland des Sylter Malers Franz Korwan von 1910. Auf der Abschlußveranstaltung erhielt Erland Freienstein für seine Leistung, als auch die Staffel für die Teilnahme einen Pokal. Der TSV Tinnum verdient erneut ein Lob für die vorbildliche Organisation.
Am Tag danach war der Wind bei wieder herrlichem Sonnenschein fast eingeschlafen. Das wäre optimales Laufwetter gewesen. So wurden in den folgenden Tagen noch ausgedehnte Wanderungen am Strand und über die Insel gemacht. Für die Pausen suchte die Truppe gute Lokalitäten auf um sich zu stärken.

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