"Flickenteppich" erschwert Straßenreinigung zunehmend
Straßenreinigung und Beschilderung wird vereinheitlicht

Um die Straßenreinigung im Stadtgebiet zu verbessern, sollen in naher Zukunft eine einheitliche Beschilderung und feste Reingigungszeiten im gesamten Stadtgebiet eingeführt werden. Das teilt die Stadt Kamp-Lintfort mit.

Das Straßenreinigungskonzept ist über die vergangenen Jahre immer wieder verändert und angepasst worden. Dabei wurde seitens der Verwaltung durch entsprechende Beschilderung das Ziel verfolgt, die Straßenreinigung auf der einen Seite so gründlich wie möglich durchführen zu können aber auf der anderen Seite die Belastung der Anwohner aufgrund des immer weiteren Parkdruckes so gering wie möglich zu halten. Durch die Erschließung von Baugebieten mit neu hinzugekommenen Straßen ist mittlerweile ein „Flickenteppich“ hinsichtlich der Straßenreinigung entstanden, der ein effektives Reinigen zusehends erschwert.
Hinzu kommt, dass im Stadtgebiet eine teilweise unterschiedliche Beschilderung bezüglich Straßenreinigung und Müllabfuhr existiert.
Vor allen Dingen die im Stadtgebiet existierende Hinweisbeschilderung „Bitte nicht Parken wegen Straßenreinigung“ wird häufig von Verkehrsteilnehmern nicht beachtet, sodass parkende Fahrzeuge eine effektive Reinigung nahezu unmöglich machen. Die Hinweisbeschilderung hat keinen bindenden Charakter und Verstöße sind deshalb seitens des Ordnungsamtes auch nicht ahndungsfähig.
Zukünftig wird diese Hinweisbeschilderung im gesamten Stadtgebiet – dort wo es erforderlich ist - durch eine entsprechende Halteverbotsbeschilderung ersetzt. Seitens des Servicebetriebes ASK ist nun ein neues Straßenreinigungskonzept für das gesamte Stadtgebiet mit festen Reinigungszeiten und einer einheitlichen Beschilderung entwickelt worden. Dabei wird durch eine neue, straffere Routenplanung erreicht, dass das Halteverbot in den meisten Straßen am Reinigungstag auf zwei Stunden begrenzt werden kann. Lediglich in sehr engen Straßen, in denen auch Probleme mit der Müllabfuhr bestehen, werden die Verbotszeiten auf vier Stunden ausgedehnt.
Begonnen wird mit der Umsetzung ab dem nächsten Monat in der so genannten Paue'schen Siedlung östlich der Friedrich- und nördlich der Moerser Straße.
Sukzessive soll in diesem und im nächsten Jahr die Beschilderung im gesamten Stadtgebiet entsprechend angepasst werden.

Autor:

Karin Dubbert aus Oberhausen

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