Kamp-Lintfort, den 24.09.2019: LintforterTreff“er“ mit Perspektive

Am vergangenen Wochenende traten nur zwei Mannschaften der LintforterTreff“er“ an. Die Unicorns hatte aufgrund einer Spielverlegung Pause und konnten somit nicht ins Geschehen um Punkte eingreifen. Sie hatten die Möglichkeit sich auf den kommenden Freitag, den 27.09.2019, vorzubereiten, wo sie im vereinsinternen Lokalderby gegen die Lintforter Treff“er“1.4 antreten.

LintforterTreff“er 1.4 siegen im Lokalderby

Die erste Mannschaft trat bei ihrem Meisterschaftsspiel gegen die Exorzisten in der Rathausschänke zum Lokalderby an. Es war der Mannschaft um TC Georgios „Papa“ Kostomiris bewusst, dass es ein heißer Ritt werden würde, denn die knappen Ergebnisse aus der vergangenen Saison waren den Spielern noch in guter Erinnerung. Kostomiris hatte sein Team vor der Begegnung zunächst noch einmal eingeschworen und die Ansprache zeigte Wirkung. Der erste Block des Spiels ging mit 4:1 Punkten an die Treff“er“. Dabei waren die ersten drei Spiele des Blocks hart umkämpft. „Papa“ und Andreas Meichsner zeigten in ihrem Team Double und in ihren beiden Einzelspielen jeweils Nervenstärke und holten alle drei Spiele mit jeweils 2:1 für das Team aus dem Lintforter Treff. Frank Schäfer agierte leider etwas unglücklich am Board und gab sein Spiel mit 0:2 ab. Doch das brachte den Vierten im Bunde, Jürgen Czibulka, nicht aus der Ruhe. Er traf par exellence die Scheibe und schickte seinen Gegner mit 2:0 zurück an den Tisch. Leider konnte das zweite Team Double zu Beginn des zweiten Blocks nicht gewonnen werden. Frank und Jürgen verloren mit 1:2. Dennoch konnten Andreas und „Papa“ ihre nächsten beiden Spiele jeweils, wie nach Absprache, mit 2:0 eintüten. Auch Jürgen behielt die Nerven, spielte konzentriert und gewann 2:1. Lediglich Frank agierte im letzten Spiel des Blocks leider auch unglücklich. Es war wie verhext für ihn an diesem Abend. Er musste auch dieses Spiel mit 0:2 abgeben, woraufhin „Papa“ ihn erlöste und Sandra Konrads einwechselte. Zur Halbzeit stand es damit 7:3 für die Treff“er“. Den dritten Block startete Jürgen wie eine Rakete. Er fegte mit Zählern von 131 und 100 seinen Gegner vom Board. Die eingewechselte Sandra zeigte eine gute Leistung am Board, konnte sich aber leider nicht selbst belohnen. Sie musste sich mit einem hart umkämpften 1:2 zufriedengeben. Doch die Mannschaft zeigte weiterhin guten Teamgeist und standen für einander ein. Als Andreas im folgenden Spiel Nerven wie Drahtseile zeigte und sein Spiel gewann, wusste die Mannschaft bereits, dass sie einen Punkt an diesem Abend aus der Rathausschänke mit in den Lintforter Treff entführen würde. Unglücklicherweise verpasste Papa es den Sack mit dem letzten Spiel des Blocks zuzumachen. Er musste sich mit 1:2 geschlagen geben und es stand 9:5. Der letzte Block des Abends wurde dann zu dem Krimi, den man von Beginn an erwartet hatte. Die Exorzisten bekamen die zweite Luft und entschieden die beiden ersten Spiele des Blocks für sich. Sandra verlor erneut mit 1:2 trotz eines Treffers von 132 und auch Jürgen musste mit 1:2 erneut Federn lassen. Es war an TC „Papa“ erneut den Sieg nach Hause zu bringen. Mit viel Wut im Bauch machte er kurzen Prozess und erzielte mit 2:0 überragend das 10:7. Das letzte Spiel des Abends betritt Markus Freitag, der trotz sich einiger Montagswürfe mit seinem 2:1 in die Reihe des Erfolgs einreihen konnte. Somit stand am Ende des Abends ein verdientes 11:7 zu Buche.

Wolfsrudel belohnt sich nicht

Die Drittvertretung der LintforterTreff“er“, das Wolfsrudel, trat zur gleichen Zeit wie die erste Mannschaft in heimischen Gefilden gegen die Mannschaft Zur Rheinbrücke an. Was alle Beteiligten freute, war, dass Karl Horntasch wieder bei der Mannschaft war, auch wenn er noch nicht einsatzfähig war. Zwar starteten die Wölfe unglücklich in die Partie, da Thomas „Kucky“ Klenner und Jasmin Wenz das Team Double glatt mit 0:2 verloren. „Kucky“ konnte sein darauffolgendes Einzel gewinnen, was Jasmin leider nicht vergönnt war. Sie verlor glatt mit 0:2. Die beiden nachfolgenden Team-Kameraden Markus Illiger und Norbert Wenz sprangen für ihre Mannschaft in die Bresche und konnten mit ihren 2:1- und 2:0-Siegen den ersten Block mit 3:2 für sich entscheiden. Die Mannschaft hatte Blut geleckt und wollte mehr. Norbert und Markus gewannen ihr Team Double zu Beginn des zweiten Blocks, wenn auch knapp mit 2:1. „Kucky“ agierte leider in seinem anschließenden Einzel unglücklich und verlor mit 0:2. Jasmin war darauf bedacht ihr zweites Spiel besser zu beenden als das Erste, und es gelang ihr mit einem fulminanten 2:0-Erfolg gegen ihre Gegnerin. Markus stand ihr in Nichts nach und holte mit seinem 2:1-Sieg für einen weiteren Punkt für die „Treff“er“. Leider konnte Norbert im letzten Spiel des Blocks keine Punkte einfahren, da er mit 1:2 verlor. Somit stand es zur Mitte des Abends 6:4 für die Wölfe und man schnupperte schon an den Punkten. Weshalb es die Mannschaft dann in den beiden letzten Blöcken nicht schaffte einen Punkt im Lintforter Treff zu behalten, war für alle Beteiligten ein Rätsel, das unergründlich schien. Wie ausgewechselt gaben „Kucky“, Jasmin und der bisher konstant spielende Markus ihre Spiele jeweils ohne Satzgewinn mit 0:2 ab. Lediglich Norbert war es, der sein Team um den Spielgewinn im Rennen hielt. Er gewann sein Spiel mit 2:1 und schloss den dritten Block mit einem 7:7-Zwischenstand ab. Es zeichnete sich ein Herzschlagfinale ab. Die Gäste aus der Rheinbrücke konnten ihre beiden ersten Spiele des letzten Blocks gewinnen. Auch die Auswechslung von „Kucky“, für ihn ging Erik Sohns, ins Rennen brachte leider nicht den gewünschten Erfolg. Erik musste sich mit 0:2 geschlagen geben. Auch Jasmin verlor unglücklich, wenn auch tüchtig kämpfend, mit 1:2. Die Gäste hatten damit bereits die Chance auf das Sudden Death erspielt, da sie mit 9:7 in Führung lagen. Die letzten beiden Spiele wurden nun zum Krimi der Extraklasse. Markus war in seinem letzten Spiel des Abends ohne Nerven und konnte mit einem klaren 2:0 den Spielstand auf 8:9 verkürzen. Die ganze Last, um das Sudden Death zu erreichen, lag nun auf Norberts Schultern. Der erfahrene Spieler tat sein Bestes, um einen Punkt im Lintforter Treff zu halten. Letzten Endes musste aber auch er sich mit 1:2 geschlagen geben. Es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft sich in den kommenden Spielen selbst belohnt und für ihre Bemühungen die Lorbeeren einstreichen kann.

Autor:

Georgios Kostomiris aus Kamp-Lintfort

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