Der Klostergarten in Kranenburg heißt eigentlich „Kloss-ter-garten“

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Westlich der Stadtmauer und Stifts und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul fließt der Groesbecker Bach. An drei Stellen ist dieser Wasserweg überbrückt. Es gibt eine Brücke, worüber die Große Straße führt und zwei kleine Brücke. Die dritte verbindet die Kirche mit dem Klostergarten.
Der Klostergarten hat nichts mit dem ehemaligen Kloster an der Mühlenstraße zu tun. Es war bis in den 1980er Jahren der Garten des „Kloss-ters“. Das ehemalige Krankenhaus am Kirchenplatz war bis 1983 noch in Betrieb, und wurde von den Einheimischen „Kloss-ter“ genannt.
Das Pflegepersonal bestand hauptsächlich aus Clemensschwestern. Das Krankenhaus hatte eine eigene Küche und Köchinnen im Dienst. In der Küche wurden die Mahlzeiten der Patienten gekocht. Das Gemüse war immer sehr frisch, denn es kam direkt vom Feld. Das Krankenhaus hatte in der Nähe einen eigenen Nutz- und Obstgarten. Dieser lag im heutigen Klostergarten. Am Ende der Holzbrücke über dem Groesbecker Bach war früher ein Tor zu diesem Nutzgarten. Dieser war nur für bestimmte Mitarbeiter des Krankenhauses zugänglich. Hinter dem Tor führte ein Pfad zu einem Buchsbaum. Um diesen Baum war ein Kreispfad. Auf der Mittelinsel stand der genannte Buchsbaum. Vom Kreispfad führten weitere Pfade gerade aus, nach links und nach rechts. Da lagen die Beeten, worauf mehrere Gemüse-Arten gediehen. Im Obstgarten reiften mehrere Obstsorten. Wenn das Gemüse reif war, wurde es geerntet und in die Küche für die Herstellung der Mahlzeiten gebracht. Nachdem das Krankenhaus 1983 seine Türe geschlossen hatte, wurde der Klostergarten verwahrlost und verwilderte. Sturm Kyrill half dabei weiter. Die Kirchengemeinde tauschte 2001 den Nutzgarten bei der Gemeinde Kranenburg für ein anderes Grundstück. Seitdem ist der Klostergarten Besitz der Gemeinde.
Wie es damit weiter ging, erfahren Sie in einem Folgebeitrag.

Autor:

Eelco Hekster aus Kranenburg

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