Kultur
Presseinformation des Zugkomitees der Karnevalsgesellschaft Krunekroane e.V.

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Am Sonntag den 10. Februar 2019 um 09.30 Uhr findet im Bürgerhaus die Verleihung des Ordens „Kranich“ der Karnevalsgesellschaft „Krunekroane e. V.“ statt. Der Orden „Kranich“, der für besondere Verdienste für die Pflege und Förderung des europäischen Gedanken verliehen wird, erhält in diesem Jahr die „Stichting Groesbeek Airborne Vrienden“.
Mit diesem Orden handelt es sich nicht um einen „Karnevalsorden“ im herkömmlichen Sinne. Mit dem Orden „Kranich“ werden Personen, Vereine und Institutionen ausgezeichnet, die sich um den Europäischen Gedanken und um ein grenzüberschreitendes Miteinander verdient gemacht wird.
Ein vom Zugkomitee der Karnevalsgesellschaft Krunekroane e. V. gegründetes Gremium entscheidet wer diesen besonderen Orden erhält. Im Gremium sitzen Mitglieder des Zugkomitees, der Bürgermeister der Gemeinde Kranenburg (Günter Steins), der ehemalige Bürgermeister der niederländischen Gemeinde Berg en Dal (Paul Wilbers), Pfarrer Christoph Scholten, die Ortsvorsteherin von Kranenburg (Irmgard Hunselar), der Ehrenpräsident der obengenannten Karnevalsgesellschaft (Manfred Cittrich) und deren Vorsitzender Thomas Hermsen.
Die Schatulle mit dem „Kranich-Orden“ ist eine ca. 15 cm große Bronzeplakette. Sie wird mit einer entsprechenden Urkunde am kommenden Sonntag im Rahmen des Internationalen Prinzenfrühschopppens überreicht.
Bürgermeister Günter Steins eröffnete die heutige Versammlung. Er erwähnte, dass es der 30. Orden seit der Einführung im Jahr 1990 betrifft, und dass es viele Anlässe gibt, um das Thema Befreiung am Ende des Zweiten Weltkrieg zu gedenken.
Piet Janssen, Vorsitzender der Stichting Groesbeek Arborne Vrienden, fasste die Geschichte der Stiftung zusammen. Begonnen hat es mit der Empfehlung von Pastor Gerard Thuring von Breedeweg (1932-2012). Als Kaplan wurde er 1969 Pastor der Pfarrei Sint Antonius Groesbeek-Breedeweg. Er wurde bekannt als Bau-Pastor und begeisterte einige Interessierten etwas für die amerikanischen Besucher, die die Niederlande besuchten, weil sie dort früher bei den Alliierten gekämpft haben, zu tun. Es wurde dafür einen Verein mit dem Namen Airborn gegründet. Später machte die Leitung dieses Vereins daraus eine offizielle Stiftung und breitete ihre Aktivitäten auch am Niederrhein aus. Marco Silliisse ist einer der Forscher der Stiftung. Er entdeckte, die Namen der zwei Amerikaner, die im September 1944 mit ihren Flugzeugen abstürzten und sich dabei in Sicherheit gebracht haben, aber danach verhaftet wurden und vor dem Rathaus erschossen wurden. Es sind die Texaner Armstrong und Wiening. Er zeigte ein historisches Foto der Offiziere der 6. Fallschirmdivision.
Paul Wilbers regte als Bürgermeister eine internationale Zusammenarbeit beim Gedenken der Befreiung am Ende des Zweiten Weltkriegs.

Autor:

Eelco Hekster aus Kranenburg

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