Er war zuletzt in Frasselt tätig
Anonyme Missbrauchsvorwürfe gegen verstorbenen Priester

Die farbenprächtige Kirche St. Antonius Abbas in Frasselt
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In gleichlautenden anonymen Briefen, die an drei Pfarreien im Kreis Kleve versandt wurden, werden Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen einen vor 17 Jahren verstorbenen Priester A. des Bistums Münster erhoben. Die Schreiben gingen an die Pfarreien in Issum-Sevelen, Kevelaer-Winnekendonk und Kranenburg-Frasselt. Unter anderem an diesen Orten war der Priester eingesetzt. Den Schreiben waren Fotos beigefügt, die zeigen, dass am Grab des Priesters Hinweisblätter auf den Missbrauch angebracht wurden.

"Weder zu seinen Lebzeiten gab es Hinweise noch ergeben sich solche aus seiner Personalakte auf einen sexuellen Missbrauch", so das Bistum Münster.

Der betreffende Pfarrer A. wurde 1961 zum Priester geweiht. Der in Kamp-Lintfort geborene A. kam nach den Stationen Werner, Emmerich, Hamm, Sevelen, Winnekendonk im Jahr 1988 nach Kranenburg-Frasselt, St. Antonius. Hier wirkte er bis zum Jahr 1993.  Danach trat er in den Ruhestand. Er blieb bis zuletzt in Frasselt (Kranenburg) wohnen und arbeitete dort in der Seelsorge mit. In Frasselt starb er am 9. Januar 2002 im Alter von 66 Jahren.

Bistum bittet mögliche Betroffene, sich zu melden

Sollte es weitere Betroffene geben – es haben sich bereits Betroffene gemeldet – bittet das Bistum diese, sich bei den Ansprechpersonen für Verfahren bei Fällen sexuellen Missbrauchs zu melden. Kontakt: Bernadette Böcker-Kock: 0151/63404738; Bardo Schaffner: 0151/43816695.

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