Lichtverschmutzung verhindern
Nachhaltigen Umgang mit Beleuchtung in Langenfeld

Eine Beleuchtungsreihe der neuen Generation ( adaptive Lichtsteuerung) wird bereits an der sogenannten Pappelallee genutzt.
  • Eine Beleuchtungsreihe der neuen Generation ( adaptive Lichtsteuerung) wird bereits an der sogenannten Pappelallee genutzt.
  • Foto: Stadt Langenfeld
  • hochgeladen von Stefan Pollmanns

„Sternenhimmel Langenfeld“ lautet der Titel des neuen Programms der Stadt Langenfeld zur Optimierung der nächtlichen Beleuchtung und zur Reduktion von Lichtverschmutzung. 

Inspiriert von der Sternenstadt Fulda entwickelt die Verwaltung auf Initiative von Bürgermeister Frank Schneider die neue Richtlinie zum nachhaltigen Umgang mit Beleuchtung.[/text_ohne]
Ziel ist es, die funktionale Beleuchtung, wie zum Beispiel Straßen- oder Platzbeleuchtung auf ein nötiges Maß zu reduzieren. Hierbei soll zukünftig vor allem die Abstrahlung „nach oben“ vermieden werden. Auch zu „kalte“ Leuchten werden langfristig ersetzt, denn dieses Licht kann für so manches Insekt für Verwirrung sorgen.

Internationale Dark-Sky Association

Die eigentliche Idee zu Sternenstädten kommt aus den USA und hat eher einen astronomischen Hintergrund. Die International Dark-Sky Association (IDA), schon 1988 in Arizona gegründet, ist ein Zusammenschluss von Städten und Gemeinden in den USA und Europa. Erfüllt eine Stadt die Richtlinien der IDA, so kann sie sich für die „International Dark-Sky Community“ zertifizieren lassen. Diesen Weg hat auch die Stadt Fulda gewählt und ist nun zertifizierte Sternenstadt. „Unser Ziel ist es – soweit es zwischen zwei Großstädten möglich ist – den Sternenhimmel wieder sichtbar zu machen, indem wir unnötige Lichtverschmutzung verhindern“, erklärt Bürgermeister Frank Schneider. „Hierbei legen wir vor allem einen Fokus auf die Auswirkung von nächtlicher Lichtemission auf Mensch und Tier“, ergänz der städtische Klimaschutz-Koordinator Jens Hecker, der mit seinem Team für die Erstellung der Richtlinie verantwortlich ist.

Richtlinienkonforme Beleuchtung

Für die Stadt bedeutet das zukünftig eine Selbstverpflichtung bei Neubau und Erneuerung der städtischen Beleuchtung. Hierbei ist neben funktionaler Beleuchtung (Straßenbeleuchtung), auch die gestalterische Beleuchtung (Beleuchtung von Gebäuden und Ähnlichem) betroffen.
Für alle Unternehmen, Einzelhändler sowie Bürger wird die Richtlinie einen Hinweischarakter haben. Insbesondere Unternehmen und Einzelhändler sollen dazu ermutigt werden, sich durch eine richtlinienkonforme Beleuchtung dem Programm „Sternenhimmel Langenfeld“ anzuschließen.„Ein immenses Potential sehen wir in den Aspekten der Digitalisierung“, ergänzt Bürgermeister Frank Schneider: „Wir haben bereits mit dem Test von intelligenten Leuchten begonnen und sehen hier immense Möglichkeiten, die Beleuchtung zukünftig optimal zu justieren.“ Die Stadt wünscht sich für das neue Projekt „Sternenhimmel Langenfeld“ viele Mitstreiter und eine langfristige Reduzierung der Lichtverschmutzung in der Stadt.

Kontakt bei Fragen

Die Richtlinie wird ab kommender Woche auf der Internetseite der Stadt Langenfeld im Bereich Klimaschutz zu finden sein. Fragen zum Thema beantwortet der Klimaschutz-Beauftragte Jens Hecker gerne telefonisch unter der Nummer (02173) 7094-5307 oder per Mail an jens.hecker@langenfeld.de.

Autor:

Stefan Pollmanns aus Langenfeld (Rheinland)

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