Lina Glass sichert den verdienten Zähler mit ihrem Ausgleich kurz vor Schluß
HSV-Landesligadamen mit Punkteteilung in Oberhausen

Am Sonntag starteten die HSV-Damen-1 mit einem Auswärtsspiel gegen Arminia Klosterhardt die Rückrunde in ihre ersten Landesligasaison.
Nachdem die Aufsteigerinnen die Hinrunde mit einem erstaunlichen vierten Platz abschlossen, wollte der HSV in der Rückrunde noch einmal richtig angreifen. Die Vorbereitung machte den Hucklenbruchlern aber einen Strich durch die Rechnung. So konnten einige Trainingseinheiten sowie Vorbereitungsspiele witterungsbedingt nicht stattfinden. Auch das eigene hochklassig besetzte Turnier als Krönung der Vorbereitung musste einen Tag vor Austragung aufgrund der Platzverhältnisse abgesagt werden. So konnten die Fußballerinnen des HSV-Langenfeld nur zwei Spiele im Vorfeld des Rückrundenstarts austragen. Auch wartet man immer noch auf das Zurückkommen zahlreicher langzeitverletzter Spielerinnen.
Das erste Spiel nach der Winterpause führte den HSV nach Oberhausen, wo die Aufsteigerinnen in die Landesliga von Arminia Klosterhardt empfangen wurden. Das Hinspiel in Langenfeld zu Saisonbeginn war heiß umkämpft und wurde knapp aber verdient von den HSV-Damen mit 2:1 gewonnen. Mannschaft und Trainer der Hucklenbrucher erwarteten auch im Rückspiel ein enges Spiel und lagen damit richtig. Mit einem immer noch verletzungsbedingt sehr knappen Kader verschliefen die Gäste aus Langenfeld den Beginn des Spieles und so konnten die Gastgeber bereits in der 13. Minute mit 1:0 in Führung gehen. Aber auch dieses Gegentor weckte die Langenfelderinnen nicht, vielmehr waren Gestik und Körperhaltung der Gäste sehr schwach und so war es folgerichtig, dass Klosterhardt in der 33. Minute auf 2:0 erhöhte. Als wäre dieses Tor der Weckruf gewesen, gelang es den HSV-Damen nun auch eigene Akzente zu setzen und so gelang ihnen noch vor der Pause durch einen gekonnten Heber von Julia Keppner über die herauseilende Torfrau der 2:1 Anschlusstreffer (39.).
Die zweite Halbzeit begannen die Gäste aus Langenfeld deutlich intensiver. Die Zweikämpfe wurden besser angenommen und das Spiel in die Spitze wurde gefährlicher. Noelle Mager war es dann, welche einen Freistoß kurz vor der linken Strafraumspitze der Gäste sehenswert direkt in die kurze Ecke zum 2:2 Ausgleich verwandelte. In dieser Phase des Spiels zeigten die HSV-Damen, dass sie gewillt waren aus Oberhausen drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Allerdings war es eine Nachlässigkeit in der Defensivbewegung, als das gesamte HSV-Team einen Abseitspfiff erwartete, eine aus dem Mittelfeld startende DJK Spielerin hinter die Langenfelder Viererkette lief und zur erneuten 3:2 Führung traf (64.). Die HSV-Damen zeigten zu diesem Zeitpunkt, dass sie sich mit einer Niederlage nicht abfinden wollten und erkämpften sich kurz vor Schluss noch den verdienten 3:3-Ausgleich durch Lina Glass (85.). Trainer Volker Bochnia: „Meiner Mannschaft war konditionell die fehlgeschlagene Vorbereitung anzumerken. Da müssen wir aktuell noch dran arbeiten. Der Wille jedoch das Spiel nicht verloren zu geben, war klasse und darauf werden wir in den kommenden Wochen aufbauen.“
Mit diesem Punktgewinn konnten sich die Aufsteigerinnen auf den dritten Platz der Landesliga verbessern. Am kommenden Sonntag sind die HSV-Damen im Viertelfinale des Kreispokals beim Bezirksligisten Sportring Solingen zu Gast. „Das wird ein sehr schweres Spiel auf Augenhöhe. SR Solingen spielt in der Bezirksliga eine klasse Saison und in unserer Aufstiegssaison verloren wir dort unsere einzigen Punkte. Trotzdem gehen wir voller Zuversicht in diese Partie und wollen ins Halbfinale einziehen,“ so HSV-Trainer Bochnia weiter.

Autor:

Uwe Bock aus Langenfeld (Rheinland)

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