Stadt Langenfeld stellt Kunsthaus Wiescheid als Begegnungsort in Aussicht
Mitstreiter gesucht

Der Souterrainbereich des ehemaligen Kunsthauses Wiescheid könnte als Raum dienen, in dem ein Verein einen Begegnungsort einrichten könnte.
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Die Stadt Langenfeld ist seit Langem bemüht, eine gute Alternative für die nicht mehr nutzbare Bürgerhalle zu finden und einen weiteren Begegnungsort zu schaffen. Jetzt verkündete Marion Prell, 1. Beigeordnete der Stadt, interessierten Bürgern bei einer Veranstaltung die frohe Botschaft: „Ich möchte Ihnen den Souterrainbereich des ehemaligen Kunsthauses Wiescheid als Raum anbieten, in dem ein Verein einen Begegnungsort einrichten könnte.“

Der Wunsch, mehr Begegnungsorte im Stadtteil zu schaffen, ging als zentrales Anliegen aus der Bürgerwerkstatt Ende 2019 hervor. Dazu gründete die Stadt Anfang 2020 eine Projektgruppe, die sich gemeinsam mit interessierten Bürgern, der Awo und der katholischen Kirchengemeinde auf den Weg gemacht hat, ergänzend zum Pfarrsaal weitere Räumlichkeiten zu finden, die insbesondere von verschiedenen Gruppen unterschiedlichen Alters genutzt werden könnten.
Marion Prell berichtet von der intensiven Suche und den Abstimmungen mit anderen Referaten der Stadtverwaltung und zeigt sich erfreut, der Projektgruppe nun ein Angebot unterbreiten zu können, das allen Nutzungsanforderungen gerecht wird. Dabei weist sie auch auf die rechtlichen Rahmenbedingungen wie die Baunutzungsverordnung hin. Das Kunsthaus liegt neben der Bürgerhalle in einem Wohngebiet, für das strikte Lärmschutzregelungen gelten. „Es ist uns besonders wichtig, dass die Nutzung des Raums nachbarverträglich ist“, betont die 1. Beigeordnete mit Verweis auf die frühere Geschichte der Bürgerhalle.

Neuer Ort der Begegnung

Im oberen Geschoss des Kunsthauses betreibt die Awo eine offene Ganztagsschule, aber der untere Bereich von etwa 150 Quadratmetern ist zurzeit frei. Dazu zählt ein großer Raum, der unterteilt werden kann sowie ein zusätzlicher kleinerer Raum. Toilettenanlagen sind ebenfalls vorhanden. Somit wäre zum einen genügend Platz für Tanz- und Gymnastikkurse oder Vorträge und zum anderen könnten sich bis zu drei Kleingruppen gleichzeitig treffen. Dafür hat die Projektgruppe bereits viele Ideen gesammelt, die von Freizeitgruppen für jedes Alter bis hin zu mehrgenerativen Angeboten reichen. Die Teilnehmenden der Projektgruppe freuen sich über das Angebot der Stadt, zusammenzuarbeiten: Doris Sandbrink berichtet von vielen Interessierten im Stadtteil und auch Thomas Fournier zeigt sich zuversichtlich, weitere Mitstreiter zu finden, um einen Verein zu gründen und den Betrieb des Raums zu übernehmen. Der Raum soll zukünftig allen Wiescheider Bürgern offenstehen.
Wer Lust hat, mitzumachen, kann sich bei den beiden engagierten Mitgliedern der Projektgruppe melden, die die Gründung des Vereins organisieren: Doris Sandbrink, Telefon (0212) 61620; Thomas Fournier, Telefon (0212) 651487.

Jetzt zur Besichtigung anmelden

Um die Räumlichkeiten zu zeigen, lädt die Stadt am Montag, 13. Juli, von 16 bis 17.30 Uhr alle Interessierten zur vor-Ort-Besichtigung ein. Um genügend Abstand halten zu können, werden immer nur zehn Personen eingelassen. Anmeldungen zur Vereinbarung einer Führungszeit nimmt Mona Ende, Koordinatorin für die Stadtteilarbeit, unter der Nummer (02173) 794-2150 oder per E-Mail an mona.ende@langenfeld.de entgegen.

Autor:

Corinna Rath aus Hilden

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