Menden setzt Zeichen
„Nein zu Gewalt gegen Frauen“

(v.l.) Die Leiterin des Bürgermeisterbüros Melanie Bähr, Bürgermeister Dr. Roland Schröder und die Gleichstellungsbeauftragte Andrea Swoboda haben gemeinsam die Flagge des Aktionstages vor dem Neuen Rathaus gehisst.
  • (v.l.) Die Leiterin des Bürgermeisterbüros Melanie Bähr, Bürgermeister Dr. Roland Schröder und die Gleichstellungsbeauftragte Andrea Swoboda haben gemeinsam die Flagge des Aktionstages vor dem Neuen Rathaus gehisst.
  • Foto: Stadt Menden/Ehrlich
  • hochgeladen von Andrea Rosenthal

MENDEN. Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Vor allem häusliche Gewalt, Frauenhandel, Gewalt im Namen der Ehre und Genitalverstümmelung zählen zu diesem traurigen Kapitel.
In Deutschland wird alle 45 Minuten eine Frau Opfer von gefährlicher Körperverletzung in der Partnerschaft,  jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen sein.

Anlässlich des diesjährigen Internationalen Gedenktages „NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen“ ist auch vor dem Mendener Rathaus die Fahne „frei leben – ohne Gewalt“ zu sehen, die Bürgermeister Dr. Roland Schröder und die Gleichstellungsbeauftragte Andrea Swoboda gemeinsam am Mittwoch, 25. November, vor dem Mendener Rathaus hissten.

Thema im Kreis

Das Thema „Gewalt gegen Frauen“ rückt im Märkischen Kreis nicht zuletzt durch die Arbeit der „Runden Tische gegen häusliche Gewalt“ zunehmend in den Blickwinkel der Öffentlichkeit. Hier engagieren sich Polizei, Frauenhäuser, Hilfseinrichtungen, Beratungsstellen, Staatsanwälte, Gerichte und Gleichstellungsbeauftragte gemeinsam dafür, dass häusliche Gewalt keine Privatangelegenheit bleibt und die betroffenen Frauen schnelle und unbürokratische Unterstützung erhalten. Auf eine gemeinsame Aktion zum Antigewalttag mit den Akteuren des Runden Tisches im nördlichen Märkischen Kreis musste aufgrund der aktuellen Corona-Situation leider verzichtet werden.

Jedoch haben sich die Runden Tische des Märkischen Kreises stattdessen zur Durchführung eines Online-Fachtages mit dem Thema „Wenn Kinder Partnerschaftsgewalt erleb(t)en“ am 30. November entschieden. Für diese Veranstaltung konnten Prof. Dr. Barbara Kavemann und Alexander Korittko als Referenten gewonnen werden.

Hilfstelefon

Von Gewalt betroffenen Frauen steht neben den lokalen und regionalen Anlaufstellen rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr auch das bundeweite Hilfstelefon „Gewalt gegen Frauen“ mit der Rufnummer 08000 116 016 zur Seite.

Autor:

Lokalkompass Menden-Fröndenberg-Balve-Wickede aus Menden (Sauerland)

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