Wölfe unterliegen in Hamm mit 38:34
Hammer Torhüter entscheidet enge Drittliga-Partie

Sebastian Loos traf in Hamm acht Mal für die Mendener Wölfe.
  • Sebastian Loos traf in Hamm acht Mal für die Mendener Wölfe.
  • Foto: Lothar Gudat
  • hochgeladen von Ingo Spiekermann

In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie müssen sich die Mendener Handballer dem ASV Hamm-Westfalen II mit 38:34 (19:20) geschlagen geben. Menden hält das Spiel 55 Minuten offen, bis der gegnerische Torhüter entscheidende Würfe pariert.

Die Wölfe kamen gut in das Spiel und legten die ersten Führungen vor, bis Hamm zwischenzeitlich mit drei Toren in Führung lag. In einer attraktiven und schnellen Auseinandersetzung hatten beide Abwehrreihen große Probleme und bekamen die gegnerischen Angreifer nicht gestoppt. Bei den Wölfen fehlte zudem Lars Henkels, der sich schon früh im Spiel nach einem Zusammenprall mit einem Hammer Spieler eine Knieverletzung zuzog und somit in der Abwehr nicht mehr helfen konnte. Durch gute Paraden holte Menden wieder auf und ging kurz vor der Halbzeit durch einen Treffer von Sebastian Loos mit 20:19 in Führung. Während seine Kollegen nach diesem Tor in die Halbzeitpause gingen, blieb Loos mit einer Fußverletzung auf dem Spielfeld sitzen und sorgte somit für einen Schreckmoment bei den Mendener Handballern. Nach erfolgter Behandlung konnte Loos dann aber wieder eingesetzt werden.

Hammer Torhüter entscheidet die Partie kurz vor Schluss

Auch in der zweiten Spielhälfte blieb das Tempo weiter hoch. Die Wölfe legten vor und Hamm holte postwendend wieder auf. In der 54. Spielminute erhielt Maximilian Klein die dritte Zeitstrafe und somit die rote Karte.

Spielentscheidend war dann eine Umstellung auf der Hammer Torhüterposition. Bekam Jan Wesemann in Spielhälfte eins keine Hand an den Ball, lief er nach seiner erneuten Einwechselung zur Hochform auf. So parierte er nun freie Würfe der Wölfe von Rafael Dudczak sowie Jan-Niclas Schneider und sorgte damit für den Ausschlag des Ergebnispendels zu Gunsten der Heimmannschaft, die durch eigene Treffer nun davonzogen.

In einer ausgeglichenen Partie konnten die Wölfe mit ihrer schnellen Angriffsleistung und Wurfquote über 55 Minuten zufrieden sein. 38 Gegentore zeigen aber, dass das Stary-Team nicht an die disziplinierte Abwehrarbeit aus der Vorwoche anknüpfen konnte. Bereits nach drei Spielen zeigt sich, wie eng es in diesem Jahr in der dritten Liga Nord-West zugeht, leider konnte Menden sein Punktekonto heute nicht erhöhen.

Aufstellung der Wölfe (Torerfolg in Klammern):
31 Jean Luca Jannack
35 Kevin Peichert
3 Lars Henkels
5 Maurice Meurer (7)
7 Christian Klein (6)
9 Luca Jünger
11 Luca Giacuzzo (1)
15 Sebastian Loos (8)
17 Jonas Schulte (6, davon 3/3 7m)
21 Rafael Dudczak (5)
22 Jan Wiesemann
32 Lukas Rosenbaum
41 Maximilian Klein (1)
44 Nils Flor
65 Jan-Niclas Schneider

Autor:

Ingo Spiekermann aus Menden (Sauerland)

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