40 Jahre Freundeskreis Oelinghausen

Das Kloster Oelinghausen ist ein kulturelles Kleinod in der Region. Foto: Luzie Schröter
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Am 21. Juni 1983, vor 40 Jahren, wurde der Freundeskreis Oelinghausen gegründet. Damals haben sich einige Freunde Kloster Oelinghausens zusammengefunden, um der kleinen Kirchengemeinde St. Petri Oelinghausen bei der Restaurierung und Erhaltung des Klosters und der Klosterkirche zu helfen.

Dieses Vorhaben war sehr erfolgreich. Im Laufe der Jahre konnten zahlreiche Projekte verwirklicht werden. Große Aufgaben waren die Restaurierung der Klausing–Orgel, die Wiederherstellung eines Nebengebäudes und die Einrichtung des Klostergartens und des Klostergartenmuseums. Daneben wurden viele weitere denkmalpflegerische Maßnahmen unterstützt.

Kulturelles Angebot

Von Anfang an war es dem Freundeskreis auch wichtig, den Besuchern Oelinghausens ein kulturelles Angebot zu geben. Die Konzerte von Musica Sacra Oelinghausen, zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen zu Themen aus der Geschichte, der Architektur, der Kunst, der Religion und der Natur haben Oelinghausen viel Aufmerksamkeit und Zuwendung gebracht. Besonders beliebt ist der bereits 2010 eröffnete neue Klostergarten.

All das hat der Freundeskreis Oelinghausen nur durch Ausdauer und mit der Unterstützung durch viele Helfer und Sponsoren erreichen können. Dabei hat sich gezeigt, Kloster Oelinghausen hat Freunde weit über die Stadt Arnsberg hinaus. Und es treffen sich hier Menschen ganz verschiedener gesellschaftlicher Herkunft. Das ist allen besondere Freude. Ein christlich-kultureller Ursprungsort unserer Region hat noch immer Anziehungskraft und stiftet Gemeinsamkeit.

Heute hat der Freundeskreis Oelinghausen etwa 200 Mitglieder und unterstützt weiterhin die Erhaltung Oelinghausens. Allerdings haben sich die Schwerpunkte der Arbeit etwas verlagert.
Wichtige Vorhaben sind abgeschlossen und seit der Zugehörigkeit Oelinghausens zur großen Kirchengemeinde St. Petri Hüsten befasst sich der Freundeskreis daher vermehrt auch mit kulturellen Themen wie der örtlichen Geschichte, dem Umgang mit der Natur und natürlich mit dem Klostergarten.

Pflege der Reliktpflanzen

Zur Zeit hält eine sehr aktive Klostergarten-AG den Garten mit den Reliktpflanzen aus der Zeit der Prämonstratenserinnen in Schuss und kümmert sich zunehmend auch um den Schutz der noch großen Artenvielfalt in der Umgebung des Klosters. Neben der Denkmalpflege sieht der Freundeskreis darin eine wichtige Zukunftsaufgabe. Wer dabei mithelfen möchte ist herzlich willkommen. Der Freundeskreis freut sich über jede Verstärkung.

Autor:

Lokalkompass Menden-Fröndenberg-Balve-Wickede aus Menden (Sauerland)

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