"Und täglich grüßt das Murmeltier"

Am vergangenen Samstag trafen sich die Mitglieder des Skatvereins Pro & Kontra Fröndenberg mit ihren "besseren" Hälften im Restaurant „Ivo“, zu ihrer "traditionell" verspäteten Jahresabschlussfeier.
Im Rahmen der Feier wurden natürlich die Jahresbesten geehrt; dabei dachten die Anwesenden an die Kultkomödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“, denn der Vorsitzende Reinhard „Shiloh“ Midasch nahm den Pokal für seine 23. Meisterschaft aus den Händen des Kassierers Winfried Lerch entgegen. Mit 1123 Punkten verwies er Erich Hirrich, der auf 990 Punkte kam, auf den zweiten Platz. Als Dritter, mit gehörigem Abstand auf den Zweitplatzierten, schaffte Ralf Heimrath den Sprung auf das Siegertreppchen. Mit den nächsten Plätzen mussten Werner „Rason“ Stuhlmann, Hansi „Fregattvogel“ Vogt und W. „Mr. Cash“ Lerch, die allesamt ganz knapp das Podium verpassten, vorliebnehmen. Hauchdünn war auch der Vorsprung von Paul „The Wall“ Vonderbank auf Monika „First Lady“ Hirrich, die im vergangenen Jahr enorme spielerische Fortschritte gemacht hat.
Auch im Pokalwettbewerb fanden sich die Spitzenspieler auf den ersten drei Plätzen wieder; R. Midasch vor E. Hirrich, der den Pokalgewinner häufiger zum Schwitzen brachte und R. Heimrath. Midasch schaffte als einziger Spieler die Qualifikation zur Endrunde der Deutschen Einzelmeisterschaft in Ulm; konnte dort aber leider nicht an den Start gehen. Anfang Januar fand die die Vorrunde zur Deutschen Einzelmeisterschaft in Niederfischbach statt und endete mit einem großartigen Erfolg von P. Vonderbank, der in der Seniorenklasse erst kurz vor Toresschluss die Spitzenposition verlor, aber trotzdem mit dem dritten Platz, die beste Platzierung seiner Karriere erspielte. In der Hauptklasse schaffte R. Heimrath sensationell den fünften Platz. R. Midasch rollte am 2. Spieltag das Feld von hinten auf und katapultierte sich mit gewagten Spielen noch auf den dritten Platz. Die Spieler werden, nachdem sie diese erste Qualifikationsrunde überstanden haben, im April in Mechernich versuchen, die nächste Hürde auf den Weg zur Endrunde in Ulm zu nehmen.
Nach den Ehrungen widmete man sich den lukullischen Angeboten des Hauses, die letztendlich tiefste Zufriedenheit auf die Gesichter der Anwesenden zauberten. Der Kassierer öffnete zum Erstaunen aller, die reich gefüllte Vereinsschatulle und spendierte einige Runden, um im Anschluss, den Anwesenden das Geld durch ein Schätzspiel wieder aus den Brieftaschen zu ziehen.
Wer einmal der Skatleidenschaft frönen möchte; die „Spielabende“ beginnen jeden Freitag um 14.15 in der Gaststätte „Zum Knecht“. Also keine Angst, Skat erscheint anfangs als ein Mysterium, aber auch Neulinge können schon bald erste Erfolge erzielen. Im Oktober werden die Vereinsmitglieder wieder auf Vereinsfahrt, diesmal nach Bad Zwischenahn, gehen und dort an einem großen Turnier teilnehmen.

Autor:

Reinhard Midasch aus Fröndenberg/Ruhr

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