Hilfe für Kolumbien:
47. Adventsbasar in St. Gereon wieder ein großartiger Erfolg

Pfr. Michael Hoßdorf begrüßt die Gäste des Adventsbasars. Im Hintergrund Mitglieder des Männerchors "Harmonie".
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  • Pfr. Michael Hoßdorf begrüßt die Gäste des Adventsbasars. Im Hintergrund Mitglieder des Männerchors "Harmonie".
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13.500 Euro können zugunsten der „Hilfe für Kolumbien“ überwiesen werden – Basarkoch Withold Kubina mit „goldenem Kochlöffel“ ausgezeichnet

Auch der 47. Adventsbasar der Pfarrgemeinde St. Gereon, der am ersten Advents-wochenende im Pfarrer-Franz-Boehm-Haus stattfand, war wieder ein voller Erfolg. Dank der zahlreichen Besucherinnen und Besucher, des umfangreichen Angebots, der großen Zahl an engagierten Helferinnen und Helfer sowie der zusätzlichen Spenden, können diesmal rund 13.500 Euro den Schwestern „vom armen Kinde Jesu“ in Kolumbien überwiesen werden. Damit wurde fast der gleiche Betrag wie im letzten Jahr erreicht. Mit diesem Geld wird weiterhin die caritative Arbeit der Schwestern „vom armen Kinde Jesu“ – und hier insbesondere der Betrieb von Kindergärten, Schulen und Ausbildungsbetrieben in Kolumbien – unterstützt. Darüber hinaus wurde Withold Kubina, der schon seit vielen Jahren als „Chefkoch“ mit seinem Team für das leibliche Wohl der Besucher des Adventsbasars sorgt, von Barbara Thomas, der Sprecherin des Basarteams, mit dem „goldenen Kochlöffel“ ausgezeichnet.

Monheims neuer Pfarrer, Michael Hoßdorf, konnte bei der Eröffnung des Adventsbasars eine große Anzahl von Gästen begrüßen. Musikalisch unterstützt wurde er dabei vom Männerchor „MGV Harmonie“. Gleichzeitig dankte er dem Basarteam um Barbara Thomas, Katharina Niemeyer und Anne Blasberg sowie den vielen Helferinnen und Helfern für ihren ehrenamtlichen und damit unentgeltlichen Einsatz. „Ohne dieses Engagement, das man in Stunden kaum berechnen kann, ist dieser Basar, der vor 47 Jahren von Margret Jenniches initiiert worden ist, gar nicht möglich“, so Hoßdorf.

Erfolg nur möglich durch ehrenamtliches Engagement

„Ohne die großartige Mithilfe unserer mehr als 80 freiwilligen Helferinnen und Helfer – darunter auch zahlreiche Messdiener –, die sowohl im Vorfeld als auch an den beiden Tagen des Basars an den Verkaufsständen, in der Küche, an der Kuchen- und Getränketheke, beim Losverkauf und der Preisausgabe tätig waren, wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen“, unterstrich auch Barbara Thomas bei ihren Dankesworten. „Aber dieses Engagement macht auch sehr viel Freude“, ergänzte Anne Blasberg, „da hier ein großartiges Team zusammenarbeitet, das mit viel Elan und Ideenreichtum im Einsatz ist.“ Gleichzeitig konnte sie auch die Schwestern Magda Veronika, Maria Angelica und Maria Wilma, die im Mutterhaus des Ordens in Aachen leben, begrüßen. Dabei überraschten die kolumbianischen Schwestern Maria Angelica und Maria Wilma noch mit einem heimatlichen Weihnachtslied, das sie – mit der Gitarre begleitend – zur Freude der Anwesenden in spanischer Sprache sangen.

Kränze und Gestecke fanden wieder reisenden Absatz

Wieviel Arbeit bereits im Vorfeld geleistet wird, zeigt beispielsweise das Engagement des „Grünteams“. So wurden allein in der Woche vor dem Basar für das Binden und Dekorieren der Adventskränze und die Gestaltung der Gestecke mindestens 150 Stunden investiert. Und obwohl das Angebot in diesem Jahr noch größer war als in 2018, waren die mit viel Liebe und Phantasie hergestellten adventlichen Gestecke und Kränze, schon am ersten Tag bereits zum größten Teil verkauft. Hinzu kommen die vielen Stunden, die von den freiwilligen Helfern für den Auf- und Abbau des Adventdorfes erbracht wurden. Und nicht zu vergessen die zahlreichen Frauen, die im Vorfeld Kuchen, Torten und Plätzchen gebacken oder die das ganze Jahr über Schmuck, Filzaccessoires und Holzartikel gebastelt, Socken, Schals und Mützen gestrickt sowie Essig und Öle, köstliche Marmelade und Brot im Glas, hergestellt haben. Und wie in den vergangenen Jahren hat auch das Küchenteam um „Küchenchef“ Withold Kubina u.a. mit deftigem Grünkohl und leckerem Sauerbraten dafür gesorgt, dass niemand hungrig nach Hause gehen musste. Zusätzlich verwöhnten die vietnamesischen Gemeindemitglieder die Gäste am Sonntag mit Spezialitäten aus ihrem Heimatland.

Ein besonderer Gag war auch in diesem Jahr wieder die Fotoecke, die Hans Thielen „erfunden“ hatte. Hier konnten sich die Besucher gegen eine Spende in weihnachtlichem Umfeld fotografieren lassen.

Allein der Basar erbrachte knapp 12.500 Euro

Nach dem Abbau des Adventsdorfes noch am Sonntagabend gab es wieder zufriedene Gesichter bei den Helfern, als „Schatzmeisterin“ Katharina Niemeyer den vorläufigen Erlös des Basars bekanntgab. So erbrachte allein das Basarwochenende – ähnlich wie in den Vorjahren – knapp 12.500 Euro. Mit anderen Worten: Der Besuch des Basars von St. Gereon am ersten Adventwochenende ist auch im nächsten Jahr wieder ein Muss. Nicht nur wegen des reichhaltigen Angebots, sondern auch wegen der vielen zwischenmenschlichen Beziehungen die man knüpfen kann. Und darüber hinaus trägt jeder Euro dazu bei, dass die Schwestern „vom armen Kinde Jesu“ in Kolumbien ihre sozialen Projekte weiter vorantreiben können.


Dank an die drei „Kaczmareks“ und Hausmeister Markus Jöbstl


Bei einem Glas Bier, Cola oder Wasser wurde das Basarwochenende am Sonntagabend in froher Runde beendet. Barbara Thomas dankte nochmals allen für ihren großartigen Einsatz. Dabei unterstrich sie das besondere Engagement des Hausmeisters Markus Jöbstl. Ein weiterer Dank galt natürlich auch den drei „Kaczmareks“, Achim Mathyschok, Hans Thielen und Eugen Tinschert, für ihren besonderen Einsatz. „Unsere ehrenamtlichen Hausmeister sind im Pfarrer-Franz-Boehm-Haus immer zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden“, betonte Barbara Thomas. „Und sie werden ständig gebraucht.“

Autor:

Bernd-M. Wehner aus Monheim am Rhein

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