Pummekirmes am Kradepohl - Marius Breuer ist jetzt der Hahnenkaiser von Monheim

Hahnenkaiser Marius Breuer (M.) holte sich mit dem 11. Schlag den Kopf. Foto: Michael de Clerque
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Monheim am Rhein. (rp) Zum zweiten Male in der Neuzeit veranstalteten die Monheimer Brauchtumsvereine am Samstag bei prächtigem Sommerwetter die Prummekirmes rund um den Kradepohl.
Es wurde – wie von den veranstaltenden Brauchtumsfreunden versprochen – tatsächlich wieder ein Familienfest für Jung und Alt und Moderator Dieter Trappe ging in seiner Ansage auf die langjährige Tradition dieses Festes ein, das ab 1975 für 34 lange Jahre geruht hatte. „Wir wollen als Brauchtumsvereine solche Traditionen in der Alten Freiheit am Rhein natürlich wahren und pflegen“, betonte Dieter Trappe, der entscheidend daran mitgewirkt hatte, das Fest wieder mit neuem Leben zu füllen. Der Pflaumenkuchen (Prummetaat) kam auch diesmal wieder von Bäckermeister Detlef Gorny. Und mit der Monheimer Hefefirma Uniferm wurde ein geradezu perfekt passender Sponsor gefunden. Neben dem Pflaumenkuchen gab es aber auch wieder Gegrilltes, kühle Getränke und selbstverständlich Kaffee und Kuchen.
Zu den vielen viele Gäste die sich am Brunnen unter dem Traditionsbaum getroffen hatten, gehörten unter anderem auch Bürgermeister Daniel Zimmermann, dessen Vize Günter Bosbach, die beim Schürefest frisch gekürte Miss Kradepohl, Margret Norf, und Maikönigin Tanja Böelke.
Spaß hatten auch die Kinder und Jugendlichen beim Kettcar-Rennen, auf der Peto-Hüpfburg und dem Trampolin Roland Giebner.
Höhepunkt der Prummekirmes ist nach altem Brauch das Hahneköppen. Jeder Schlag auf den Gummiadler kostetet in diesem Jahr 60 Cent. Der erste Versuch gebührte dabei dem amtierenden Hahnenkönig Marius Breuer. Als Zweiter langte der Bürgermeister hin, und dann ging es Schlag auf Schlag weiter. Den letzten Schlag tat dann schließlich eben jener Marius Breuer, der als König auch begonnen hatte und sich nun Hahnenkaiser nennen darf.
Sieger bei den Kettcar Rennen wurde bei den Mädchen ab fünf Jahren Joe Wagner (7), bei den Jungen der neunjährige Niklas Muschiol und bei den Jungen über zehn Jahren Nick Ockenfels (11).

Hahnenkaiser Marius Breuer (M.) holte sich mit dem 11. Schlag den Kopf. Foto: Michael de Clerque
Einfach ein Fest zum Anbeißen. Warum hat man eigentlich 34 Jahre lang darauf verzichtet?
Autor:

Thomas Spekowius aus Monheim am Rhein

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