Bienenprojekt überzeugt
Kinder- und Jugendumweltpreis 2018 für Pestalozzischule

Siegerehrung (v.l.): Theo Klinkenberg, Lilli Dudeck (Einzelsiegerin), Winfried Exner, Bürgermeister Harald Lenßen, Nicole Wardenbach (Schulamtsrätin) und Regina Beste-Henke (Schulleiterin).
  • Siegerehrung (v.l.): Theo Klinkenberg, Lilli Dudeck (Einzelsiegerin), Winfried Exner, Bürgermeister Harald Lenßen, Nicole Wardenbach (Schulamtsrätin) und Regina Beste-Henke (Schulleiterin).
  • Foto: Stadt Neukirchen-Vluyn
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Die Pestalozzischule hat den Kinder- und Jugendumweltpreis Neukirchen-Vluyn 2018 gewonnen.

Sieben Gewinner hat der „Kinder- und Jugendumweltpreis Neukirchen-Vluyn“ in den vergangenen Jahren bereits hervorgebracht. Mal waren es Kindergartengruppen, mal Schulen und mal einzelne Kinder, die sich über das Preisgeld von 1.000 Euro freuen durften. Die Palette der Gewinnerprojekte, mit denen sie sich beworben hatten, war sehr breit. „Die Teilnahme und die Auseinandersetzung mit den Themen Umwelt- und Klimaschutz sind uns wichtig, nicht eine möglichst große Zahl gigantischer Projekte“, erklärt Theo Klinkenberg die Motivation, den Wettbewerb gemeinsam mit Winfried Exner auf die Beine zu stellen.
Auch diesmal gab es wieder zahlreiche Bewerber, die Projekte realisiert und angemeldet haben. Am Ende siegte die Pestalozzischule. Im Rahmen einer Projektwoche hatten sich die Schüler intensiv mit Bienen, ihrer Bedeutung für Mensch und Natur sowie mit ihrem Lebensraum beschäftigt. Welche Bienenprodukte gibt es? Wie unterscheiden sich Bienen, Wespen und Hummeln? Wie sieht der Lebensraum der Biene aus und welche Zusammenhänge zwischen Bienen, Menschen und Pflanzen gibt es? Diese und viele andere Fragen wurden bei einem Besuch in einer Imkerei, in Filmen und auch bei einem Besuch des NABU erörtert. Eine Aussaatstation, ein Leseraum mit fachspezifischen Büchern und ein Expertenraum rundeten die Projektwoche ab.
„Bienen und das Thema Artenvielfalt insgesamt sind heute aktueller denn je. Das und die vielschichtige Art und Weise, wie sich die Schüler mit der Problematik auseinandergesetzt haben, hat uns überzeugt“, erklären die beiden Initiatoren die Entscheidung. Den Gewinn überreichte Bürgermeister Harald Lenßen im Rahmen einer kleinen Siegerehrung. Dabei ehrte er auch Lilli Dudeck, die für eine selbstgebaute Solarthermie-Anlage aus Cola-Dosen einen Ehrenpreis erhielt.

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