Mietvertrag für neues Atelierhaus unterzeichnet

Künstlerin Emmy Rindtorff, Marina Hajjar (CDU), Künstler Gerhard Reinert, Holger Freitag (Die Grünen), Kulturdezernentin Genia Nölle und Bürgermeister Pantförder unterzeichnen den Vertrag für das Atelierhaus. Foto: Stadt Recklinghausen
  • Künstlerin Emmy Rindtorff, Marina Hajjar (CDU), Künstler Gerhard Reinert, Holger Freitag (Die Grünen), Kulturdezernentin Genia Nölle und Bürgermeister Pantförder unterzeichnen den Vertrag für das Atelierhaus. Foto: Stadt Recklinghausen
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In der Königschule unterzeichneten Vertreter des Vereins „Atelierhaus Recklinghausen e.V.“ einen Vertrag mit der Stadt zur Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes an der Königstraße.

Die Königschule wird mit Vertragsbeginn am 1. April 2014 zum neuen Künstlerhaus und kann für kulturelle Zwecke genutzt werden. Zuvor müssen noch Instandsetzungsarbeiten am Gebäude durchgeführt werden. Grundlage des Vertragsschlusses zwischen dem Verein und der Stadt ist ein Ratsbeschluss von April 2013. „Mit der Umsetzung des Ratsbeschlusses wird bildenden Künstlerinnen und Künstlern in Recklinghausen einen Basis für ihr berufliches Dasein geschaffen“, sagt Kulturdezernentin Genia Nölle. „Sämtliche Sparten der bildenden Kunst sind dann in der Königsschule vertreten und runden das umfassende kulturelle Angebot in Recklinghausen ab.“

Bis zum Ende dieses Jahres werden brandschutztechnisch erforderliche Umbauten durchgeführt: „In jedem ehemaligen Klassenraum wird je ein Fenster ausgetauscht, um eine Anleiterstelle für die Feuerwehr zu schaffen“, sagt Stefanie Neumann vom Fachbereich Gebäudewirtschaft. „Damit werden die erforderlichen zweiten Rettungswege geschaffen.“ Durchgeführt werden noch weitere notwendige Arbeiten wie die Anbringung von Rauchmeldern in jedem Raum und der Einbau von Brandschutztüren zum Dach- und Kellergeschoss.
Die Kosten für die Instandsetzungsarbeiten trägt der Verein: 1,10 Euro pro Quadratmeter im Monat wird der Verein anstelle einer Miete entrichten.

Im ersten Jahr nach dem Einzug wird die Zahlung ausgesetzt, um dem Verein einen finanziell gesicherten Start zu ermöglichen. Die gesamten Betriebskosten des Gebäudes werden ab dem zweiten Jahr der Nutzung vom Verein gezahlt. Auch kleinere Maßnahmen der Bauunterhaltungen werden vom Verein übernommen. Der Mietvertrag ist unbefristet und gilt, solange der bauliche Zustand es zulässt.

Im Laufe des ersten Quartals 2014 können die Künstler vorbereitende Arbeiten im Gebäude durchführen und ab 1. April 2014 können die Räume durch den Verein eigenverantwortlich an Untermieter und Künstler vermietet werden.
An wen vermietet wird und welche Veranstaltungen organisiert werden, obliegt dem Verein „Atelierhaus Recklinghausen e.V.“.

Autor:

Lokalkompass Recklinghausen aus Recklinghausen

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