Tage wie dieser

Immer mit vollem Einsatz und gutem Beispiel voran - so agiert Thomas Falkowski als Kapitän der Spvgg. Erkenschwick in der NRW-Liga.
  • Immer mit vollem Einsatz und gutem Beispiel voran - so agiert Thomas Falkowski als Kapitän der Spvgg. Erkenschwick in der NRW-Liga.
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Es sind Tage und Spiele wie dieses gegen Westfalia Herne am vergangenen Sonntag vor 750 Fans im Stimbergstadion, die Thomas Falkowski (27) das gute Gefühl geben, mit seiner Rückkehr zur Spvgg. Erkenschwick vor gut drei Jahren alles richtig gemacht zu haben.
Anfang 2007 war es, als die drohenden Wolken der Insolvenz festhingen am Stimberg und auch keine noch so große Euphorie bei den Fans diese mehr vertreiben konnten. Damals standen die meisten Spieler vor der schwierigen Entscheidung - gehen oder bleiben? Und Falkowski entschied sich zum Wechsel Richtung VfB Hüls.
„Das war damals eine verdammt schwere Entscheidung, aber sie war aus fußballerischer Sicht notwendig. Keiner konnte einem damals sagen, ob überhaupt wieder ambitionierter Fußball bei der Spvgg. möglich war. Daher habe ich dem Werben von Horst Darmstädter nachgegeben.“
Auf den ersten Blick war es eine gute Entscheidung. Der VfB war und ist immer eine gute Adresse im Fußballkreis Recklinghausen gewesen und wollte damals unter Trainer Klaus Täuber eine neue, junge und erfolgreiche Mannschaft aufbauen. Doch vom ersten Tag an war klar: Täuber und Falkowski - das passte nicht. „Es gibt halt so Kombinationen, die gehen gar nicht. Und das war bei uns so.“
Glücklicherwiese für Falkowski hatte sich die Situation am Stimberg inzwischen ein wenig entspannt, so dass der damalige Sportliche Leiter Klaus Bockhoff ihm wieder ein Angebot machen konnte. „Für mich ein Glücksfall. Am Stimberg fühle ich mich pudelwohl. Die Spvgg. ist einer der letzten wirklichen Traditionsvereine im Amateurfußball und hat neben strukturellen Vorteilen vor allem eine unglaubliche Fanszene.“
Das sagt einer, der in Gelsenkirchen beim SC Hassel groß geworden ist und dann dem Ruf der Jugendabteilung des VfL Bochum folgte. Von der B-Jugend an spielte er für die Blau-Weißen an der Castroper Straße. Und auch als klar war, dass es mit dem Sprung ins Profigeschäft nicht auf Anhieb klappen würde, blieb er bei den Amateuren des VfL. „Unter Manni Wölpper hatte ich eine tolle Zeit. Er hat mir gezeigt, dass man im Seniorenbereich nicht immer der liebe Junge von nebenan sein darf.“
Und diese Schule vertritt der amtierende Kapitän der Spvgg. immer noch - hart aber auch ehrlich bis auf die Knochen. Genau so wie die Fans der Spvgg.. Deswegen passt die Kombination Falkowski und Erkenschwick auch so gut. Vor allem an Tagen wie diesen am Stimberg.

Autor:

Sven Krause aus Mülheim an der Ruhr

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