Recklinghausen: IHK-Regionalausschuss zu Stadtentwicklung und Mobilität

Sprachen über die Entwicklung der Altstadt in Recklinghausen (v.l.): Axel Tschersich (Stadt Recklinghausen), IHK-Vizepräsident Prof. Dr. Sick, Michael Martin (AIP-Unternehmensgruppe), Diana Brauckmann (Suberg's Gastro GmbH & Co. KG) , Markus Lübbering (IHK), Iris Hahn (AIP-Unternehmensgruppe), Stefan Beese (EMZ Elektromaschinenzentrale GmbH).
  • Sprachen über die Entwicklung der Altstadt in Recklinghausen (v.l.): Axel Tschersich (Stadt Recklinghausen), IHK-Vizepräsident Prof. Dr. Sick, Michael Martin (AIP-Unternehmensgruppe), Diana Brauckmann (Suberg's Gastro GmbH & Co. KG) , Markus Lübbering (IHK), Iris Hahn (AIP-Unternehmensgruppe), Stefan Beese (EMZ Elektromaschinenzentrale GmbH).
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„Wir brauchen lebendige Innenstädte, attraktive Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten und die intelligente Verknüpfung von Online- und Offlinehandel. Nur dann wird es uns gelingen, die Anziehungskraft der Recklinghäuser Altstadt weiter zu steigern“, ist Professor Dr. Ulrich Sick fest überzeugt.

Nach Einschätzung des Vizepräsidenten der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen ist die Stadt Recklinghausen mit ihren aktuellen Stadtentwicklungsprojekten „auf dem richtigen Weg zu neuer urbaner Bedeutung“. Wichtig sei für die Altstadt aber nicht nur der Einzelhandel, sondern ein ausgewogener Mix aus Handel, Gastronomie, Dienstleistung und Wohnen, betonte Sick während der Sitzung des IHK-Regionalausschusses.
Zuvor hatten Iris Hahn und Michael Martin von der AIP Unternehmensgruppe die Details der Umnutzung einer Schlüsselimmobilie der „Guten Stube“, dem leerstehenden Karstadt-Gebäude erläutert, in dem neben einem Hotel, betreutem Wohnen, Gastronomie, Einzelhandel und Büros mit dem „Marktquartier“ eine neue Attraktion in die Altstadt einziehen wird.
„Aber es sind nicht nur die großen Investitionen, die Impulse für die Altstadt setzen. Auch die vielen kleinen Händler und Gastronomen sind für eine lebendige Innenstadt essenziell wichtig“, so Sick. Ausdrücklich dankte er Gastgeber und Ausschussmitglied Uwe Suberg für sein Engagement in der Innenstadt und einer Investition in siebenstelliger Höhe mit dem für Deutschland bisher einmaligen Konzept des „Schärfs - the italian“.
Neben der Attraktivität der Innenstädte spiele auch deren Erreichbarkeit eine immer größere Rolle, unterstrich Sick. Gleiches gelte natürlich auch für die Unternehmen in einer Stadt: „Für sie ist Mobilität Grundvoraussetzung für Erfolg. Unsere Mitarbeiter müssen zu ihrem Arbeitsplatz und unsere Waren zu unseren Kunden.“ Daran werde sich so schnell nichts ändern. IHK-Referent Nicolas Hendricks hatte den Ausschussmitgliedern aufgezeigt, wie jedes Unternehmen selbst zur Lösung der Probleme beitragen könne.
„Mit einem betrieblichen Mobilitätsmanagement“, verspricht Hendricks, „können Betriebe die Erreichbarkeit für Mitarbeiter, Kunden und Besucher optimieren und zum Beispiel Fläche für Parkraum sparen“. Gleichzeitig steigerten Unternehmen durch eine bessere Umweltbilanz oder den Einsatz von E-Autos oder E-Fahrrädern die Attraktivität als Arbeitgeber, schilderte Hendricks einige positive Nebeneffekte.

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