Lücke zwischen Bienen und Praest geschlossen
Radweg auf der Deichkrone nutzen

 Von links: Bürgermeister Christoph Gerwers, Dirk Aufenvenne (zufälliger Passant), Andreas Böing und Georg Messing.
  • Von links: Bürgermeister Christoph Gerwers, Dirk Aufenvenne (zufälliger Passant), Andreas Böing und Georg Messing.
  • Foto: Stadt Rees
  • hochgeladen von Kerstin Halstenbach

Vor genau einem Jahr wurde der neue Deich zwischen Praest und der Niederstraße in Bienen für Radfahrer freigegeben. Eine schöne Strecke, die im Bereich Bienen aber Ortskenntnisse vorausgesetzt hat. So mussten Radfahrer, die beispielsweise von Emmerich kommend nach Rees fahren wollten, an der Niederstraße durch den Ortskern von Bienen, am Bürgerhaus vorbei über die Grietherbuscher Straße in Richtung Rosau fahren.
Der Grund: Ein kleiner Abschnitt von wenigen hundert Metern des Deichkronenweges war bislang nicht ausgebaut, weil dieser Bereich erst mit dem nächsten Bauabschnitt planfestgestellt und ausgebaut wird. Zu schade, weil gerade jetzt im Frühjahr die Fahrradsaison so richtig startet.

Provisorium

Daher hat der Bauhofbetrieb der Stadt Rees bereits jetzt einen provisorischen, wassergebundenen Radweg auf der Deichkrone angelegt. Bis zum endgültigen Ausbau dient dieses Provisorium als ersehnter Lückenschluss. Zwar müssen die Radfahrer den Deichkronenradweg im Bereich des Naturschutzgebiets „Bienener Altrhein“ noch immer an der Niederstraße verlassen, können ab sofort aber an der Dores-Albrecht-Straße im Bereich der neuen Schleuse wieder auf die Deichkrone hinauffahren, um auf diesem Wege weiter in Richtung Esserden zu kommen. Dabei bietet die neue Route nicht nur eine deutlich schönere Kulisse, auch in puncto Sicherheit hat die Strecke Vorteile. So sorgt der Lückenschluss dafür, dass Radfahrerinnen und Radfahrer jetzt die Grietherbuscher Straße meiden können. Eine Verbesserung, die auch der Emmericher Dirk Aufenvenne erkennt: „Die neue Verbindung verkürzt meinen täglichen Weg zur Arbeit nach Kalkar und macht ihn sicherer“, freut sich der passionierte Radfahrer und fügt gleichzeitig hinzu, dass für den Radverkehr auch hierzulande noch viele Verbesserungsmöglichkeiten bestehen.
Eine Information, die Georg Messing, Fahrradbeauftragter der Stadt Rees, Bürgermeister Christoph Gerwers sowie Bauhofleiter Andreas Böing nach einem Besichtigungstermin vor Ort gerne mit ins Rathaus genommen haben.

Autor:

Lokalkompass Emmerich aus Emmerich am Rhein

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