Baskets reisen zum Spitzenspiel nach Wedel

„Ich freue mich richtig auf die Partie. Wir können seit langer Zeit endlich einfach mal hinfahren, spielen und Spaß haben. Zuhause will man gewinnen, Teams, die in der Tabelle hinter einem stehen, will man natürlich schlagen. Aber jetzt können wir überhaupt nichts verlieren“, sagt Schwelms Coach Raphael Wilder völlig gelassen. Am Samstag, 1. März 2014, trifft seine Truppe in der Halle am Steinberg (Steinberg 16, 22880 Wedel) auf den Tabellenführer SC Rist Wedel. Sprungball im Spitzenspiel der 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ist um 19 Uhr. Nichtsdestotrotz reisen die Kreisstädter selbstverständlich mit dem Willen in den hohen Norden, ihr Bestes zu geben und die Punkte nach Hause zu bringen.

Am vergangenen Sonntag setzte sich die Mannschaft aus Schleswig-Holstein mit 91:82 gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf durch. Eine Woche zuvor hatte die von Sebastian Gleim trainierte Mannschaft spielfrei – die Partie gegen die Spot up Medien Baskets Braunschweig wurde kurzfristig verlegt und am gestrigen Donnerstag nachgeholt. 85:78 hieß es am Ende für die Gastgeber aus dem südöstlichen Niedersachsen. Gescheitert sind die Wedeler damit bislang insgesamt fünf Mal – neben Braunschweig konnten einzig Oldenburg, Stahnsdorf, Hannover und die Schwelmer Baskets dem Tabellenersten in der Saison 2013/14 bislang ein Bein stellen.

„Wedel ist ein wahnsinnig ausgeglichenes Team. Mir war von Saisonbeginn an klar, dass die Mannschaft nach der Hauptrunde ganz weit oben landen wird. Und dort steht sie jetzt nicht umsonst. Das Team ist richtig gut besetzt und musste keine Ausfälle wegstecken“, so Wilder. Gleich fünf Akteure im Kader des SC Rist scoren zweistellig: US-Ponit-Guard Diante Watkins bringt es genauso wie Power Forward Christoph Roquette (31) auf durchschnittlich 14 Punkte, Lee Jeka, 30-jähriger Shooting Guard mit australischem Pass macht 13,5 Punkte pro Spiel, US-Small-Forward Davey Hopkins (25) kommt auf zwölf Punkte und der 27 Jahre alte Center Fabian Böke netzt je Einsatz zehn Punkte ein. Zu diesem Quintett gesellt sich in Sachen Rebounds Power Forward Paul Owusu (27), der sich im Schnitt knapp vier Abpraller unter dem Brett sichert. Coach Wilder: „Ich gehe davon aus, dass Wedel mit seinem kompletten Kader antreten wird.“

Zur Personalsituation im Baskets-Lager: Michael Agyapong musste sich vor knapp einer Woche einer Zahn-OP unterziehen und war beim Heimspiel gegen Recklinghausen zum Zuschauen verdammt. Mittlerweile sind die Fäden gezogen, wenn es gut läuft, wird er gegen Wedel dabei sein. Brandon Hogg knickte am vergangenen Wochenende um, spielte mit einem dicken Knöchel weiter, konnte aber bis Donnerstagabend nicht trainieren. Coach Wilder hat die berechtigte Hoffnung, dass er seinen Guard am Samstag einsetzen kann, sagt aber auch: „Wenn Brandon nicht spielen kann, wird es sehr schwer für uns.“

Autor:

Marvin Eberle aus Schwelm

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