Bundesarbeitsminister lobt EUTB Beratungsstellen bundesweit
EUTB Kreis Unna legt Jahresbericht 2019 vor

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In Zeiten der Corona-Pandemie werden alle Menschen vor besondere Herausforderungen gestellt. Das gilt auch und vor allem für jene Menschen, die ohnehin schon mit Beeinträchtigungen leben müssen, wie zum Beispiel ältere Mitmenschen oder Menschen mit einer chronischen Erkrankung, die in diesen Zeiten als besonders gefährdet gelten. Aber auch Menschen mit Behinderungen haben es besonders schwer, z.B. wenn Sie in einer Einrichtung für seelisch und psychisch Behinderte leben, und nicht verstehen konnten, warum sie keinen Besuch mehr empfangen durften, Abstand zueinander halten und einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. Oder wenn Menschen, die auf Grund ihrer chronischen Krankheit oder Behinderung dringend therapeutische oder Rehabilitationsmaßnahmen brauchten, diese aber ohne Körperkontakt einfach nicht stattfinden konnten.

Bei solchen Problemen ist dann oft guter Rat teuer. Nicht so bei den EUTB® Beratungsstellen, die in ganz Deutschland auch während der Corona-Pandemie immer ein offenes Ohr für die Sorge und Nöte von Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige hatten und auch weiterhin haben. So auch die Beratungsstelle des EUTB® Teilhabe-Wegweisers im Kreis Unna. „Deshalb sind die Angebote der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung [EUTB®] gerade jetzt unverzichtbar, und ich möchte ausdrücklich dazu aufrufen, diese Angebote weiterhin zu nutzen“ heißt es in einer Videobotschaft, die Bundesarbeitsminister Hubertus Heil an alle Menschen mit Behinderungen gerichtet hat.

Ferner dankt Heil in seiner Ansprache auch den Berater*Innen und auch den Trägern der EUTB®-Beratungsstellen, da sie sich auch in besonderem Maße auf die neue Situation einstellen mussten. „Viele von Ihnen erleben aktuell eine angespannte Zeit, und dennoch haben Sie weiterhin ein offenes Ohr und eine helfende Hand für Menschen in schwierigen Lebenslagen“. Die komplette Videobotschaft können Sie sich unter www.teilhabeberatung.de ansehen.

Dass die EUTB®-Beratungsstellen hier im Kreis gut angenommen werden, spiegelt sich auch im Jahresbericht für das Jahr 2019 wieder. So haben sich z.B. die Beratungs- und Informationsanfragen gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht. Den ganzen Bericht und alle Infos über die Beratungsstelle kann man sich auf der Website www.eutb-kreis-unna.de anschauen.

Falls Sie eine Beratung zum Thema Behinderung brauchen, können Sie das Das EUTB® Büro in Schwerte unter der Rufnummer 02304-945310 und das das EUTB® Büro in Kamen unter der Rufnummer 02307-2689590 erreichen, Sie schicken eine E-Mail an info@eutb-kreis-unna.de .

Autor:

Ingo Espenhorst aus Schwerte

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