Dortmund: LWL-Industriemuseum startet Fotowettbewerb zum Thema Wissenstransfer

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Auf Motivsuche - Der Fotowettbewerb "Alles nur geklaut?" des LWL-Industriemuseums. (Foto: LWL/Hudemann)
"Alles nur geklaut?" Das fragt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in einer großen Sonderausstellung zum Thema Wissenstransfer im kommenden Jahr auf der Zeche Zollern in Dortmund. Im Vorfeld lobt das LWL-Industriemuseum einen Fotowettbewerb zum Thema aus. Das Museum sucht Bilder, die sich den abenteuerlichen Wegen des Wissens widmen. "Ob man Quellen des Wissens in den Fokus nimmt, mit der Idee von Original und Kopie spielt oder sich als vermeintlicher Spion in Szene setzt - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt", erklärt Projektleiterin Anja Hoffmann.

Der Wettbewerb für Hobbyfotografen läuft vom 15. Oktober bis zum 31. Dezember 2018. In dieser Zeit können Teilnehmer bis zu drei Motive hochladen. Das geht über die Internetseite der Ausstellung http://www.allesnurgeklaut.lwl.org oder mittels Hashtag und Markierung auf dem eigenen Instagram-Account (#allesnurgeklaut_lwl @lwlindustriemuseum). Nach Einsendeschluss ermittelt eine Fachjury auf der Internetseite drei Gewinnerbilder. Auf Instagram wählt das Publikum drei eigene Favoriten.

Das Mitmachen lohnt sich: Den sechs Siegern winken Wertgutscheine für Fotodrucke des Wettbewerbs-Sponsors "meinfoto.de". Die 60 beliebtesten Motive werden ab März 2019 als Zaungalerie vor den Toren der Zeche Zollern den Besuchern den Weg zur Ausstellung weisen. Außerdem ist eine Postkartenserie mit den Gewinnerbildern geplant.

Die Ausstellung


Die Sonderausstellung "Alles nur geklaut? Die abenteuerlichen Wege des Wissens" (23. März bis 13. Oktober 2019) zeigt, wie Wissen geschaffen, geteilt und geschützt wird. Sie stellt Erfinder, Fälscher, Spione und Whistleblower vor und nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise von der Antike bis zur Gegenwart.

Das Spektrum der Exponate reicht vom mittelalterlichen Kirchenbuch bis zum Computerchip, vom 3.000 Jahre alten Scheibenrad bis zum Fischer-Dübel, von Meißener Porzellan über ein Stopfei aus der Erfinderwerkstatt von Konrad Adenauer bis zum modernen Tesla-Motorrad. Spannung versprechen Abteilungen zur Spionage in beiden Weltkriegen und der Zeit des Kalten Krieges. In Szene gesetzt werden dort Objekte wie eine BH-Minikamera, die Verschlüsselungsmaschine Enigma und Teile von V2-Raketen. In der Garderobe der Tänzerin Mata Hari kommen Besucher der berühmten Spionin auf die Spur. Beim Gang durch einen Spionagetunnel aus Berlin erkunden Gäste die geheimen Wege des Wissens im geteilten Deutschland.

Ein besonderes Erlebnis versprechen sechs in die Ausstellung integrierte Escape-Rooms. In kleinen Gruppen müssen die Besucher hier Aufgaben lösen. Ist der Code geknackt, öffnet sich die Tür zur nächsten "geheimen Kammer des Wissens".

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Fotowettbewerb "Alles nur geklaut?" gibt es auf http://www.allesnurgeklaut.lwl.org
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