Interview mit Uli Sieweke: SCO setzt auf Jugend

Setzt diese Saison auf die Jugend: SCO-Trainer Uli Sieweke
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(von Toni Bertrams)

Der SC Obersprockhövel feiert am kommenden Wochenende sein Sommerfest. Deshalb werden die Bezirksliga-Fußballer die Saison 2011/12 bereits am Freitag (19. August) mit ihrem Heimspiel gegen den VfB Schwelm eröffnen.

Vor der Partie, die um 19 Uhr auf dem Kunstrasen-Platz am Schlagbaum angepfiffen wird, sprach der STADTSPIEGEL mit Trainer Uli Sieweke (43).

In den vergangenen Jahren ist der SCO ja regelmäßig mit dem Anspruch gestartet, um den Landesliga-Aufstieg mitzuspielen. Gilt das auch für die kommende Saison?
Uli Sieweke: Nee. In der vergangenen Saison hatten wir von den Namen her eine sehr gute Mannschaft, bei der es aber zwischenmenschlich nicht gepasst hat. Es war keine Mannschaft.
Deshalb haben wir nach Absprache mit dem Vorstand komplett umgestellt und setzen jetzt auf die Jugend. Auf Spieler aus Obersprockhövel. Und Umgebung, Obersprockhövel hat ja nur 58 Einwohner. Für den Anspruch, um den Landesliga-Aufstieg mitzuspielen, wird die Mannschaft wohl ein, zwei Jahre brauchen.
Unser Ziel in der vergangenen Saison haben wir absolut verfehlt, das laste ich mir auch an. Aber ich bin auch der Meinung, dass es nicht immer nur am Trainer liegt.

Sie haben beim VfL Schwerte schon zwei Klassen höher gearbeitet, in der Westfalenliga. Was reizt Sie an Ihrer Arbeit beim SCO?
Dass der SCO ein absolut super geführter Verein ist. Die Strukturen, der Vorstand, das Umfeld. Alles stimmt. Es ist in Obersprockhövel total familiär, und das gefällt mir richtig gut. Es macht Spaß, dort zu arbeiten.
Deshalb hätte ich es auch schade gefunden, wenn es nicht weitergegangen wäre. Obwohl wir unser Ziel verfehlt haben. Jetzt gehen wir einen anderen Weg, und ich wäre schon froh, wenn wir den Platz der vergangenen Saison wieder erreichen würden.

Das war Rang sieben.
Vom Leistungsvermögen der Mannschaft her ist das auf jeden Fall möglich.

Zum Saisonstart am Freitagabend treffen Sie auf den vermeintlichen Top-Favoriten Ihrer Bezirksliga-Staffel. Was erwarten Sie sich gegen den VfB Schwelm, den Tabellenzweiten der vergangenen Saison?
Ich bin dann zum ersten Mal für zwei Spiele im Urlaub. Aber es ging diesmal mit den Kindern nicht anders.
Die Mannschaft ist aber gut vorbereitet, und sollten wir aus den ersten zwei Spielen zwei Punkte holen, wäre ich zufrieden. Vier wären überragend. Wir wollen Schwelm am Freitag auf jeden Fall ein bisschen ärgern.

Autor:

Roland Römer aus Hattingen

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