"HEJMO" - Heimat als Tanzbewegung im Narrenschiff

Das Ensemble in MOTHER.
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  • Foto: Theater Narrenschiff
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Von St. Reimet

„Heimat“ scheint aktuell wie selten zuvor: Die Facetten von Heimat hat sich das Theater Narrenschiff zur Aufgabe genommen und bringt jetzt ein Tanztheater auf die Bühne, das die Bewegung und Interpretation von HEJMO aus der Perspektive der Teilnehmer aufgreift.

HEJMO steht für „Heimat“, aber auf Esperanto, einer Sprache aus dem 19.Jahrhundert, die erfunden wurde, um losgelöst von Konventionen und Grenzen allen Völkern die Möglichkeit zu geben, auf Augenhöhe miteinander kommunizieren können. Entworfen wurde sie von dem Augenarzt Ludwig Lejzer Zamenhof. Schon damals war es ihm aus Angst vor drohenden Kriegen ein Anliegen, eine Sprache zu schaffen, die Toleranz, Frieden, Gleichberechtigung und Vielfalt bestärkt. Und HEJMO titelt das Tanztheater, das von Mitgliedern des Ensembles und Gästen aufgeführt wird. Es ist Teil des Projekts „ANKOMMEN, AUSKOMMEN - Migration und kulturelle Vielfalt“ unter der Leitung des Hellweg Museums Unna. Ein Workshop markierte den Anfang des Projekts. „Unser Begriff von Heimat wurde hinterfragt“, so André Decker, Chef des Narrenschiff.
Planet Erde
Zum Zentrum des Projekts und seiner 15 Darsteller entwickelte sich die Erde, als Heimat für alle Menschen. „Heimat ist ein sehr umfangreicher und nicht klar definierter Begriff, der von fast jeden Menschen anders definiert wird“, so Decker. Wo kommen wir ihr her? Wo hören wir hin? Was macht uns heimatlos? Mit unterschiedlichstem Ausdruck ihrer Körper versuchen die Tänzer, verschiedene Aspekte von Heimat zu hinterfragen. Die Aufführung mit einer Gesamtdauer von rund zwei Stunden ist in drei Abschnitte gegliedert. Wenig Zeit für Proben hatten die Darsteller. Die Probenphase umfasste etwa sechs Wochen mit nahezu täglichen Proben. HEJMO ist das 10. Tanztheater, das im Narrenschiff seine Uraufführung feiert.

Info

Der HEJMO-Abend feiert am So. 4. März im Theater Narrenschiff seine Premiere (ausverkauft), am Freitag 9. März gilt als Special das „Pay What You Want“- Prinzip. Weitere Spieltermine: Sonntag, 11. März, Freitag 16. März, Samstag 17. März und Freitag 23.März. Beginn 19.30 Uhr. Karten zum Preis von 13 Euro (AK), bzw. 10 Euro (VVK, zzgl. VVK-Gebühr), ermäß. 9 Euro bzw. 8 Euro sind erhältlich im I-Punkt des zib, Lindenplatz 1.

Das Ensemble in MOTHER.
Das Duett zeigt Judith Binias und Daniel Schymik in NIEMANDSLAND
Autor:

Stefan Reimet aus Holzwickede

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