Eishockey-Bundesliga
Gutes Wochenende für die Bergkamener Bärinnen

Alyssa Mae Wohlfeiler erzielte gegen die Damen der Eisbären Juniors aus Berlin fünf Tore und bereitet2 zwei Tore vor.
  • Alyssa Mae Wohlfeiler erzielte gegen die Damen der Eisbären Juniors aus Berlin fünf Tore und bereitet2 zwei Tore vor.
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  • hochgeladen von Jörg Stengl

Ein durchweg überzeugendes Wochenende der Bergkamener Bärinnen endet mit zwei hochverdienten und ungefährdeten Siegen gegen die Damen der Eisbären Juniors aus Berlin. 6 Punkte bei insgesamt 11:3 Toren standen am Ende auf der Habenseite.

Am frühen Samstagabend hatten die Bergkamener Eishockey-Damen das Spiel von Beginn an fest im Griff. Sie setzten die Gäste aus Berlin unter Druck, sodass diese nur schwer vor das Tor des ECB kamen. Auf der anderen Seite sah sich Mareike Krause im Tor der Berlinerinnen immer wieder den Angriffen des ECB ausgesetzt. Nach 4:41 Minuten musste sie das erste Mal hinter sich greifen. Die an diesem Abend stark aufspielende Alyssa Mae Wohlfeiler erzielte die Führung für die Gastgeber. Die Vorarbeit kam von Christina Schwamborn und Sabina Florian. Weitere gute Chancen konnten bis kurz vor Ende des ersten Drittels nicht mehr in Zählbares umgemünzt werden, bis dann wiederum Wohlfeiler den 2:0-Pausenstand erzielte (18:40 Minuten; Vorarbeit: Nina Ziegenhals, Celina Belo).

Auch nach der ersten Drittelpause ließen die Bärinnen nicht nach und kamen durch Kapitänin Michelle Lübbert zum verdienten 3:0 (23:08 Minuten; Vorarbeit: Alena Hahn, Claudia Weltermann). Gut drei Minuten später keimte dann bei den Gästen kurzzeitig Hoffnung auf, als Reilly Fawcett den Anschlusstreffer erzielte (26:10 Minuten). Doch die Bärinnen ließen sich davon nicht verunsichern. Nur 32 Sekunden später hatten sie nämlich nicht nur den alten Abstand wiederhergestellt, sondern sogar noch einen draufgesetzt. Celina Belo und Alyssa Mae Wohlfeiler mit ihrem dritten Tor des Abends bauten die Führung auf 5:1 aus (Vorarbeit: Alyssa Wohlfeiler, Rebecca Graeve sowie Nina Ziegenhals und Mona Schneck). Kira Kanders und Christina Schwamborn trafen in der Folge jeweils nur den Pfosten, sonst hätte das Ergebnis zur zweiten Pause sogar noch höher ausfallen können.

Spätestens als wiederum nur kurz nach Drittelbeginn Alyssa Wohlfeiler das 6:1 für die Bärinnen erzielte war allen in der Halle klar, dass das Spiel wohl mit einem Sieg der Bärinnen enden würde. Diese blieben weiter hungrig. Kira Kanders erzielte mit ihrem ersten Saisontor das 7:1 (47:44 Minuten; Vorarbeit: Annika Becker, Claudia Weltermann). Nicht einmal eine Minute später schlugen aber auch die Gäste noch einmal zu: Nina Kamenik markierte den zweiten Berliner Treffer. In den letzten zehn Minuten konnten dann Wohlfeiler in Unterzahl mit ihrem fünften Tor (56:40 Minuten) und Christina Schwamborn (58:18 Minuten; Vorarbeit: Jule Flötgen) den 9:2-Endstand herausspielen. „Der Sieg heute geht mit Sicherheit völlig in Ordnung, ist vielleicht nur um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen“, war ECB-Vorsitzende Ilona Pollmer nach dem Spiel erleichtert.

Zweite Partie zunächst ausgeglichen

Am Sonntagmorgen war es dann ein nicht ganz so ereignisreiches Spiel wie noch am Vorabend. Trotzdem war es auch hier ein verdienter Sieg der heimischen Bärinnen. Die Berlinerinnen starteten etwas besser in das Spiel als der ECB. Nach wenigen Minuten hatten sich die Gastgeberinnen aber gefangen und es war ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die besseren jedoch waren auf Seiten der Bärinnen. Daher war die Führung durch Celina Belo auch nicht unverdient (7:32 Minuten; Vorarbeit: Nina Ziegenhals). Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel ging es weiter wie schon am gesamten Wochenende, die Bärinnen konnten die Berlinerinnen unter Druck setzen und ließen sie nicht zur Entfaltung kommen. Einzig und allein das Toreschießen wollte an diesem frühen Sonntagmorgen nicht so richtig funktionieren. Lediglich Nina Ziegenhals mit dem zweiten Unterzahltor des Wochenendes konnte etwas Zählbares für ihre Farben herausholen. Nach 32:13 gespielten Minuten traf sie nach schöner Kombination zum 2:0 für die Bärinnen (Vorarbeit: Wohlfeiler, Schröder). Mehrere gute Einschussmöglichkeiten blieben in der Folge ungenutzt. Auch einige Pfostentreffer waren dabei. Nach einer klaren Abseitssituation, kamen die Berlinerinnen 17 Sekunden vor Ende des Spiels zum Anschlusstreffer durch Bailey Wright. Der Sieg der Bärinnen geriet dadurch aber nicht mehr in Gefahr, auch wenn die Gäste für die letzten Sekunden ihr Torhüterin für eine zusätzliche Feldspielerin vom Eis nahmen.„Endlich haben wir uns mal wieder auf unsere Stärken besonnen und uns belohnt“, so Pollmer. Auch Trainer Robert Bruns war mit dem Auftritt seiner Mannschaft vollauf zufrieden.

Jetzt müssen die Bärinnen den Fokus auf das Auswärtswochenende in Düsseldorf legen. „Da haben wir einiges wieder gut zu machen“, weiß Kapitänin Michelle Lübbert. In den Heimspielen haben die Bärinnen nämlich fünf Punkte liegen gelassen.

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