Nevigeser Autorin gewinnt Leserpreis
Neuer Roman trotz vieler Einschränkungen: Jacqueline Montemurri bleibt kreativ

Jacqueline Montemurri gewann mit ihrer neuesten Buchveröffentlichung „Das Geheimnis des Lamassu“, den zweiten Platz beim Leserpreis "Goldener Stephan“. 
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Keine gute Zeit für Kreative. Doch die Nevigeser Autorin Jacqueline Montemurri schreibt ungebremst weiter. Ihr Genre: Fantasy, Science-Fiction und Zukunftsthriller. In der Kategorie Jugendbuch gewann ihre neueste Buchveröffentlichung „Das Geheimnis des Lamassu“, den zweiten Platz beim Leserpreis "Goldener Stephan“.

„Der „Goldene Stephan“ ist ein Online-Convent. Er findet parallel zur Frankfurter Buchmesse statt“, erklärt Jacqueline Montemurri, die bereits zahlreiche Male für Science-Fiction-Literaturpreise nominiert war und im vergangenen Jahr mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet wurde. „Zurzeit finden weder Messen noch Lesungen statt, deshalb sind solche Onlineabstimmungen und Preisverleihungen eine der wenigen Möglichkeiten ein Feedback von seinen Lesern zu erhalten. Ich freue ich mich daher besonders über diesen Preis.“ Es handelt sich bei dem Roman um Band neun der Fantasy-Reihe „Karl Mays magischer Orient“, aus dem Karl May Verlag Bamberg. „Der Band „Das Geheimnis des Lamassu“, ist wieder komplett aus meiner Feder und wird durch einen Epilog der bekannten Autorin Nina Blazon abgerundet.“ In dem Roman entführt die Autorin ihre Leser auf gewohnt fantasievolle und spannende Weise in die Welt von Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar. Diesmal gesellt sich der junge Arthur Conan Doyle, der zu dem Zeitpunkt erst 19 Jahre alt ist und Medizin studiert, zu den beiden Protagonisten. Gemeinsam bestehen sie spannende Abenteuer rund um mysteriöse Todesfälle, Entführung und Verrat. Diese führen die drei Freunde in die Wüste mit gefährlichen Geschöpfen, in unwegsame Bergwelten, zu schattenhaften Kriegern und in den prunkvollen Palast des Schahs von Persien mit seinen Wundern wie aus Tausendundeine Nacht. Zu spät bemerken die Drei die tödliche Falle, die ihnen der persische Magier stellt, welcher hinter all den Ereignissen die Fäden zieht. Rund ein Jahr hat die zweifache Mutter an dem Fantasy-Roman geschrieben und die zahlreichen historischen Hintergründe recherchiert. „Trotz aller Fantasie ist mir wichtig, dass die Historie hinter der Geschichte stimmt. Daher investiere ich viel Zeit in die Recherche und setzte mich mit jedem Ort und den historischen Geschehnissen intensiv auseinander“, so Montemurri. Dieser große Zeitaufwand ist es auch, der der studierten Luft- und Raumfahrttechnikerin zur Zeit Sorge bereitet. „Die Eintrittsgelder der Lesungen fallen weiterhin auf unbestimmte Zeit weg. Alle Pläne, die ich im vergangenen Jahr umsetzen wollte, sind durch den zweiten Lockdown hinfällig geworden. Da ich halbtags berufstätig bin, greift auch keine Coronahilfe. Als Künstler fällt man da durchs Raster. Die Lage der Branche ist tatsächlich schwierig. Da geht es uns so wie vielen.“ Doch es stehen schon wieder neue Pläne auf dem Programm der leidenschaftlichen Schreiberin. Vielleicht eine Außenlesung in der Vorburg von Schloss Hardenberg oder bei AlldieKunst in Langenberg – Kontakt zu den Velberter Kulturlöwen hat sie schon aufgenommen. Auch eine Lesung im Geburtshaus von Karl May in Hohenstein-Ernstthal in Sachsen und im Zeittunnel in Wülfrath sind bereits für die erste Jahreshälfte geplant. Jacqueline Montemurri:„Ich freue mich, wenn das Kulturleben wieder erwacht und hoffe, dass es nicht mehr allzu lange dauert.“

Info:
Jacqueline Montemurri
Karl Mays Magischer Orient - Band 9,  „Das Geheimnis des Lamassu“
ISBN 978–3–7802–2509–2
480 Seiten

Autor:

Astrid von Lauff aus Velbert-Langenberg

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