Vom Sherwood Forest an der Abtsküche

ie Mittelaltergruppe der evangelischen Kirchengemeinde baute mit den internationalen Gästen Pfeil und Bogen, mit denen sich bereits Robin Hood gegen seine Feinde gewehrt hatte. �Foto: Bangert | Foto: Bangert
  • ie Mittelaltergruppe der evangelischen Kirchengemeinde baute mit den internationalen Gästen Pfeil und Bogen, mit denen sich bereits Robin Hood gegen seine Feinde gewehrt hatte. Foto: Bangert
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Unter dem Motto „Robin Hood im Paradies“ waren in den vergangenen zwei Wochen 73 Jugendliche aus neun Ländern beim internationalen Jugendcamp zu Gast und lernten das Zusammenleben auf dem Land kennen, ganz in Manier der Gesetzlosen des Sherwood Forests.
Ort des Geschehens war das Gelände rund um die Abtsküche. Hier wurden Zelte aufgebaut, in denen zwei Wochen lang zusammen gelebt und vor allem viel erlebt wurde. Bei den verschiedenen Workshops konnten sich die Jugendlichen sowohl künstlerisch-kreativ als auch im multimedialen Bereich austoben. Zentraler Anlaufpunkt war das Umweltbildungszentrum. Durchaus zufrieden mit dem Ablauf des Camps zeigte sich jetzt ein müder Henrik Schulze Neuhoff, der als Leiter des Kulturbüros seit zwei Jahren mit der Planung der Veranstaltung beschäftigt war.
„Abgesehen vom Wetter ist alles nach Plan verlaufen“, freute sich Schulze Neuhoff. „Alle Workshops und Programmpunkte konnten stattfinden, auch, wenn wir wir für zwei Tage in eine Jugendherberge nach Velbert ausweichen mussten, damit niemand auf Grund des anhaltenden Regens eine Lungenentzündung bekommt.“ Die Jugendlichen waren indes aus ganz Europa angereist, aus Lettland, Polen, Frankreich, Spanien und England.
„Hinzu kamen noch viele freiwillige Jugendliche aus Heiligenhaus, die sich an der Organisation und Umsetzung beteiligten und viel dazu beitrugen, dass das Camp so gut angenommen wurde“, so der Leiter des Kulturbüros. „Da wurden schnell Freundschaften geschlossen, man lebte ja schließlich auf engstem Raum und in Zelten miteinander.“
Wie gut sich die Jugendlichen untereinander verstanden und dass ihnen die Arbeit bei den Workshops viel Freude bereitete, konnte man deutlich an den Szenen, die sich zum Abschied der Gäste abspielten, erkennen.
„Die Kontakdaten sind natürlich ausgetauscht und man bleibt über mediale Netzwerke wie Facebook in Verbindung“, weiß Schulze Neuhoff. Ob und wann es eine Wiederholung des Camps geben wird, ist indes noch unklar. „Es war auf jeden Fall eine wiederholenswerte Veranstaltung, wann und mit welchem Thema eine solche wieder durchgeführt werden kann, kann ich jetzt noch nicht sagen. Sicher ist aber, dass es keine jährliche Wiederholung geben wird, dafür ist der Vorlauf einfach zu lang.“ Sichtlich erschöpft verabschiedet sich der Kulturbüro-Leiter jetzt erst einmal in den wohlverdienten Urlaub.

Autor:

Janina aus dem Siepen aus Hattingen

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