Bald wird entschlammt

Die ersten Arbeiten an der Sambeck sind beendet. Die alten Fabrikgebäude - bis auf den historischen Kern - sind bereits abgerissen.
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  • Foto: Ulrich Bangert
  • hochgeladen von Maren Menke

Auf dem Gelände einer ehemaligen Textilveredelungsfabrik an der Sambeck in Langenberg hat sich im vergangenen Jahr schon viel getan. Auch im Jahr 2013 geht es hier mit verschiedenen Arbeiten weiter.

„In der zweiten Jahreshälfte beginnt der Hauptteil der gesamten Maßnahme“, informiert Ralph Güther, Leiter der Technischen Betriebe Velbert (TBV), auf Anfrage des Stadtanzeigers Niederberg. Man sei nach wie vor im Zeitplan. „Der Hardenberger Bach wird verlegt und ein Regenrückhaltebecken wird gebaut.“
Insgesamt 100.000 Euro zahlte die Stadt Velbert für das rund 18.000 Quadratmeter große Gelände in Langenberg, worin Entschädigungen für ehemalige Arbeiter der Fabrik inbegriffen waren. Ziel sei es, auf diesem Gelände viele Grünflächen und auch einen offenen Bachlauf zu schaffen.

Zunächst müsse der vorhandene Stauteich entfernt werden, informiert Ralph Güter. „Das soll bereits im ersten Quartal 2013 passieren. Es müssen zunächst Schlammproben entnommen werden. Und schließlich folgt die ordnungsgemäße Entsorgung.“ Danach wird der noch verrohrte Bachlauf auf einer Länge von rund 70 Metern offengelegt. Außerdem entstünde ein Gehweg entlang des neuen Bachlaufs und das Regenrückhaltebecken, das wegen gestiegener technischer Anforderungen an Entwässerungssysteme notwendig ist. „Die Maßnahme wird derzeit ausgeschrieben.“

Abrissarbeiten sind abgeschlossen

Doch auch bisher ist schon viel passiert: „Die Abrissarbeiten sind abgeschlossen und die Altlasten entsiegelt, so dass das Gelände frei für diese weiteren Arbeiten ist“, lautet die Zwischenbilanz des TBV-Leiters. Die ehemaligen Fabrikgebäude und auch die denkmalgeschützte Villa aus den 1820er Jahren fielen dem Bagger zum Opfer.
Die Rettung der Villa, in der sich der Hausschwamm breit gemacht hatte, wäre ein zu großer finanzieller Aufwand gewesen und so duldete die Behörde für Denkmalspflege den Abriss. Lediglich vier Säulen, an denen später eine Schautafel die Geschichte des Gebäudes aufzeigen soll, blieben erhalten und zeugen noch von der historischen Kulisse.
„Die gesamte Maßnahme kostet rund vier Millionen Euro“, sagt Ralph Güther, der darauf verweist, dass bisher alles nach Plan verlief. Die Stadt Velbert erhielt durch Landesmittel eine Förderung von 1,8 Millionen Euro.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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