Kiwanis vergibt Förderpreis „JUGEND MACHT ZUKUNFT“

Regina Schneider (rechts), Vertreter von Kiwanis (links) und die Preisträger mit ihren Urkunden.
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  • Regina Schneider (rechts), Vertreter von Kiwanis (links) und die Preisträger mit ihren Urkunden.
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Der Kiwanis-Club Xanten Niederrhein e.V. hat am 4. Juli zum zweiten Mal seinen Jugendförderpreis „JUGEND MACHT ZUKUNFT“ vergeben. Geehrt wurden Schülerinnen und Schüler der 6. bis 8. Klassen der Walter Bader Realschule. Diese hatten sich in einem fächer- und klassenübergreifenden Projekt mit der Tsunami- und Reaktorkatastrophe in Japan beschäftigt.

Den Anstoss dazu hatte die Lehrerin Jennifer Agbai gegeben. „Das Ergebnis ist ein sehr beeindruckendes Buch“, sagt Eva Wagner, Präsidentin des Xantener Kiwanis Clubs. Die Schüler haben ihre Empfindungen und Gefühle nach der Katastrophe in Form von Kurzgeschichten und Tagebucheinträgen niedergeschrieben. Von dem Buch wurden 500 Exemplare gedruckt, die zu fünf Euro verkauft werden. Das Ziel der Kinder: mit dem Erlös anderen Kindern in Japan helfen. „Das Engagement und das Buch hat uns sehr beeindruckt. Diese Schülerinnen haben sich ganz im Sinne von Kiwanis verhalten“, sagt Axel Götze-Rohen, der Initiator des Jugendförderpreises. Und weil Kiwanis International auch Clubs in Japan hat, lag es nahe, dort nach einem geeigneten Projekt zu suchen. Nach Gesprächen mit dem japanischen Kiwanis Club in Sendai entstand die Idee, das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro für das Schulprojekt TERACO einzusetzen. Darin können Kinder, denen der Tsunami das Heim geraubt hat, nach der Schule in Ruhe lernen und ihre Hausaufgaben machen. „Viele Familien leben noch immer in Behelfsunterkünften. Dadurch fehlen Platz und Ruhe für effektives lernen. TERACO ist dann eine enorm wichtige Hilfe“, erklärt Eva Wagner.

Generalkonsul Koinuma: „Ihr habt Kindern in Japan Kraft gegeben und Mut gemacht.“

Den Kiwaniern war es aber auch wichtig, die Schülerinnen und Schüler auch persönlich auszuzeichnen. Darum wurde ein Ausflug in das Düsseldorfer EKÓ-Haus der japanischen Kultur organisiert. Erstes Highlight des Tages war die Rede des japanischen Generalkonsuls Kiyoshi Koinuma. Auf Einladung von Götze-Rohen war dieser ins EKÓ-Haus gekommen und in einer beeindruckenden Rede das Engagement der Xantener Jugendlichen gelobt. „Es hat mich besonders berührt, wie intensiv ihr Euch in Euren Geschichten mit Japan und der Katastrophe beschäftigt habt. Mit Eurem Engagement habt Ihr gleichaltrigen Kindern in Japan auf vorbildliche Weise Kraft gegeben und Mut gemacht“, sagte Koinuma.

Im Anschluss an die Rede gab es eine Führung durch die japanische Oase inmitten der Großstadt. Nach der Rückkehr nach Xanten wurde es offiziell. Nach dem gemeinsamen Mittagessen betonte Eva Wagner noch einmal die besondere Leistung der Schülerinnen und Schüler. Als Bestätigung für die Vergabe des Förderpreises gab es eine große Urkunde für die Schule, die von Schulleiterin Regina Schneider und Jennifer Agbai entgegen genommen wurde. Beide zeigten sich glücklich über die Auszeichnung. Für alle Schülerinnen und Schüler, die an dem Projekt mitgewirkt haben, gab es eine kleine Ausgabe der Urkunde und ein Schlüsselband. Zum Schluss ermutigte Götze-Rohen die Schülerinnen und Schüler, sich auch weiterhin zu engagieren. „Kiwanis bietet auch Jugendlichen ein ausgezeichnetes Forum. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam mit Euch einen Kiwanis Key-Club initiieren könnten“, sagte Götze-Rohen.

Autor:

Axel Götze-Rohen aus Xanten

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