Kulturelles Erbe der Menschheit
Vortrag im SiegfriedMuseum über das Nibelungenlied

Die Darstellung aus dem "Hundeshagenschen Kodex" zeigt Siegfrieds erste Begegnung mit Kriemhild an der Königsburg Worms.
  • Die Darstellung aus dem "Hundeshagenschen Kodex" zeigt Siegfrieds erste Begegnung mit Kriemhild an der Königsburg Worms.
  • Foto: SiegfriedMuseum
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Mit dem Nibelungenlied befasst sich Prof. Dr. Elke Brüggen von der Universität Bonn am Dienstag, 20, November, um 19.30 Uhr im SiegfriedMuseum Xanten. In ihrem Vortrag blickt sie auf die Aufnahme des Nibelungenliedes in das Weltdokumentenerbe der UNESCO im Jahr 2009.
Das Nibelungenlied, um 1200 entstanden, ist das bekannteste Werk des deutschen Mittelalters. Sobald hierzulande die zyklisch wiederkehrende Diskussion um einen Kanon literarisch wertvoller Texte in deutscher Sprache auflebt, kann man daher sichergehen, dass das Nibelungenlied unter den mittelalterlichen Werken an erster Stelle genannt wird. Dieser prominente Status wurde durch die 2009 erfolgte Aufnahme des Nibelungenliedes in das UNESCO-Programm ›Memory of the World‹ (MOW) / ›Gedächtnis der Menschheit‹ weiter befestigt. Der Vortrag möchte das nun beinahe eine Dekade zurückliegende Ereignis in Erinnerung rufen. Dabei sollen die seinerzeit gewählten Begründungsstrategien beleuchtet und mit Beobachtungen zur Wahrnehmung des Textes in der aktuellen germanistischen Forschung verglichen werden.
Dieser Vortrag beschließt die Reihe der „Xantener Vorträge“ in diesem Jahr, die im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Universität Duisburg-Essen, der kath. Probsteigemeinde St. Viktor sowie dem StiftsArchiv Xanten, dem Verein zur Erhaltung des Xantener Doms und der Stadt Xanten, vertreten durch das SiegfriedMuseum stattfinden.

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