Kellerbrand in Wohnhaus und Fehlalarm in Flüchtlingsunterkunft

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Arnsberg: Rolandring |

Herdringen/Neheim. Am Morgen des 11. August sorgte ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus am Rolandring in Herdringen für Aufsehen. Um 06:18 Uhr hatte die Feuerwehr-Leitstelle in Meschede nach dem Notruf einer Hausbewohnerin die Besatzungen der Feuerwehr-Hauptwachen Neheim und Arnsberg, den Basislöschzug 4 mit den Löschgruppen Herdringen und Holzen sowie den Rettungsdienst zu dem Brandeinsatz alarmiert. Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen in dem Gebäude aufhielten und sich damit in Lebensgefahr befinden könnten, wurde durch die Leitstelle ein größeres Aufgebot an Rettungskräften alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich bereits alle Hausbewohner in Sicherheit bringen können, und es drang Brandrauch aus der Haustür des Gebäudes. Umgehend begab sich ein Einsatztrupp unter schwerem Atemschutz in den Keller zur Brandbekämpfung. Dort machten die Wehrmänner mit Hilfe einer Wärmebildkamera den Ursprung eines bereits fortentwickelten Brandes in einem Kellerraum aus, den sie jedoch zügig löschen konnten.

Anschließend wurde der Keller und der ebenfalls verrauchte Flur des Gebäudes mit einem Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreit. Ein zweiter Einsatztrupp ging danach zur abschließenden Kontrolle in den Kellerbereich vor, um sicherzustellen, dass keine weitere Gefahr mehr von etwaigen noch vorhandenen Glutnestern ausgehen kann. Parallel dazu wurden alle Wohnungen des Hauses auf eine etwaige Verrauchung oder sonstige Brandeinwirkungen kontrolliert.

Der Einsatz war für die Rettungskräfte, die u.a. mit mehreren Löschfahrzeugen und einer Drehleiter angerückt waren, um 07:35 Uhr beendet.

Fehlalarm in einer Flüchtlingsunterkunft ruft Feuerwehr erneut auf den Plan

Im weiteren Verlauf dieses Vormittags rief dann ein Fehlalarm in einer Flüchtlingsunterkunft im Rumbecker Holz erneut die Feuerwehr auf den Plan. Nach der Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage des Objekts waren auf Grund der zahlreichen in dem Gebäude befindlichen Personen und des damit verbundenen hohen Schutzgrades dieses Objekts erneut beide Hauptwachen sowie umliegende Feuerwehr-Einheiten per Sirene alarmiert worden. Wie sich vor Ort jedoch schnell herausstellte, war in der Unterkunft ein Handdruck-Feuermelder ohne das Vorliegen eines Schadensereignisses betätigt worden und hatte damit für den Fehlalarm gesorgt.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte meldeten dies umgehend an die Leitstelle, die ihrerseits die noch auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte wieder in ihre Standorte zurückbeorderte. Ein solcher Fehlalarm, der den Einsatz zahlreicher, überwiegend ehrenamtlicher, Einsatzkräfte erfordert, ist besonders ärgerlich, da die ehrenamtlich tätigen Wehrleute hierfür ihre Arbeitsstellen verlassen müssen, und dies letztlich ohne bestätigten Grund.
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