80 Kameraden der Ehrenabteilung der Arnsberger Feuerwehr schwelgen in Erinnerungen

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Die Angehörigen der Ehrenabteilung ließen sich Kaffee, leckeren Kuchen und herzhafte Schnittchen schmecken.
 
Die ältesten Teilnehmer des Kameradschaftstreffens (vordere Reihe) mit dem stellv. Leiter der Feuerwehr Martin Känzler, dem Leiter der Löschgruppe Voßwinkel Martin Neuhaus, dem stellv. Leiter der Feuerwehr Harald Kroll, Bürgermeister Hans-Josef Vogel und dem Leiter der Arnsberger Wehr Bernd Löhr (hintere Reihe v.l.n.r.).
Arnsberg: Altes Rathaus | Arnsberg. Am Samstag, den 13.04.2013 kamen am Nachmittag die Angehörigen der Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Arnsberg im historischen Ratssaal des Alten Rathauses zu Arnsberg zu ihrem alljährlichen Kameradschaftstreffen zusammen. Bei diesem Treffen handelt es sich um die jährliche Zusammenkunft aller Angehörigen der Arnsberger Stadt-Wehr im Alter ab 60 Jahren. Diese stehen nicht mehr im aktiven Einsatzdienst. Die Veranstaltung wird im historischen Ratssaal in Alt-Arnsberg, jedoch stets von einer anderen Feuerwehr-Einheit ausgerichtet. In diesem Jahr sorgten die Angehörigen der Löschgruppe Voßwinkel für die Bewirtung der altverdienten Kameraden.

Zunächst wurden die Anwesenden vom Leiter der Feuerwehr, Bernd Löhr, begrüßt. Neben den verdienten Kameraden als Hauptakteuren des Tages konnte er auch den Bürgermeister der Stadt Arnsberg, Herrn Hans-Josef Vogel, die stellvertretende Vorsitzende des für die Feuerwehr zuständigen Fachausschusses, Frau Erika Hahnwald und als Vertreter der SPD-Ratsfraktion Herrn Gerd Stüttgen willkommen heißen.

Bernd Löhr dankte den Kameraden der Ehrenabteilung für ihre unverbrüchliche Treue zur Feuerwehr, die sie durch ihre Anwesenheit am heutigen Tage erneut unter Beweis stellten. Er skizzierte die wichtigsten Neuerungen, die die Arnsberger Feuerwehr im vergangenen Jahr zum Beispiel durch den Beschluss des fortgeschriebenen Brandschutzbedarfsplans und der damit verbundenen Neuorganisation der Wehr erfahren hat. Er warb dafür, diese Innovationen konstruktiv mitzugestalten und die Feuerwehr dadurch zukunftsfähig aufzustellen. Auch die unmittelbar bevorstehende Einrichtung einer 24 Stunden-Wache in Alt-Arnsberg oder die Eröffnung des neuen Feuerwehr-Museums „Brennpunkt“ am Arnsberger Bahnhof habe maßgeblich zur Attraktivierung der Feuerwehr beigetragen. Zudem solle nach dem Vorbild des Landes Baden-Württemberg ein Konzept zur intensiveren Einbeziehung der Angehörigen der Ehrenabteilung in den aktiven Feuerwehr-Betrieb erarbeitet und umgesetzt werden. Insbesondere hierin liege ein erhebliches Potenzial zur Stärkung des Brandschutzes und der Hilfeleistung in der Ruhr-Stadt.

Anschließend sprach Bürgermeister Vogel ein Grußwort, in dem er den „Feuerwehr-Ruheständlern“ für ihre Verbundenheit zur Feuerwehr -auch über ihre „Pensionierung“ hinaus- herzlich dankte. Das Jahr 2012 sei ein „Jahr der Feuerwehr“ gewesen und habe mit dem neuen Brandschutzbedarfsplan ein weit über die Stadtgrenzen hinaus beachtetes und nachgefragtes Zukunftskonzept hervorgebracht. Mit diesem Konzept sei es gelungen, ein Gleichgewicht zwischen der örtlichen Identität der Feuerwehr in den Stadtteilen und effizienten zentralisierten Strukturen auf Stadtebene herzustellen. Abschließend appellierte Vogel an die Ehrenabteilung: „Werben Sie mit für diese Feuerwehr!“.

Nach seinem Grußwort konnte Bürgermeister Vogel zusammen mit Wehrführer Löhr verdiente Feuerwehr-Kameraden für ihre langjährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr auszeichnen.

Die silberne Ehrennadel mit Lorbeerzweig der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Arnsberg erhielten für 25-jährige Treue zur Feuerwehr Herr Hauptfeuerwehrmann Michael Hakenesch vom Löschzug Neheim und Herr Oberfeuerwehrmann Jürgen Willeke, Löschgruppe Niedereimer. Für 35 Jahre treuen Feuerwehrdienst bekam die goldene Ehrennadel mit Lorbeerzweig Herr Oberfeuerwehrmann Günter Mutzenbach von der Löschgruppe Holzen.

Eine besondere Ehrung wurde Herrn Oberfeuerwehrmann Hermann Strotmeyer von der Löschgruppe Herdringen zuteil: Er wurde für 50-jährige Treue zur Feuerwehr mit der Feuerwehr-Ehrennadel des Verbandes der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen in Gold ausgezeichnet.

Abschließend wurde traditionell den ältesten anwesenden Kameraden mit einem Präsent für ihren Besuch gedankt. Erstmals stammten die betagtesten Feuerwehr-Veteranen allesamt aus einer einzigen Feuerwehr-Einheit, und zwar aus der ausrichtenden Löschgruppe Voßwinkel. Die ältesten Teilnehmer des Kameradschaftstreffens waren: Oberfeuerwehrmann Gotthard Köhler im stolzen Alter von 89 Jahren, der 88-jährige Unterbrandmeister Josef Dünschede und Unterbrandmeister Gerhard Böhmer, der 85 Lenze zählte.

Die rund 80 Feuerwehr-Kameraden schwelgten danach noch ausgiebig in Erinnerungen an alte Zeiten und ließen den Nachmittag in gemütlicher Runde ausklingen.

Ein besonderer Dank von Wehrführer Bernd Löhr ging an die Angehörigen der Einsatzabteilung der Löschgruppe Voßwinkel, die das Kameradschaftstreffen für ihre Alterskameraden aus der ganzen Stadt zur vollsten Zufriedenheit Aller ausgerichtet hatten.
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