„BahnLandLust-Radroute“ von Dorsten nach Reken

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Erlebnisstation Lembeck (Foto: Privat)

Dorsten. 79 km Radeln, Bahnfahren und Natur und Landschaft erleben – ohne Auto, dafür mit Strampelspaß: Auf der neuen „BahnLandLust“-Radroute ist das möglich.

Nach der Beschilderung wurden jetzt in Dorsten, Reken und Coesfeld fünf Erlebnisstationen errichtet. Diese setzen sich mit dem Thema Sinneswahrnehmung in unterschiedlicher Form auseinander und sollen Lust auf Erkundungen der Landschaft entlang dieser Strecke machen – am Stück oder in Etappen, nur mit dem Rad oder in Kombination mit der Bahn.

Die „BahnLandLust-Route“ – ein Projekt der Regionale 2016 – verläuft zumeist auf ruhigen Wirtschaftswegen entlang von Sehens- und Erlebenswertem: Industriekultur gilt es zu entdecken, Naturschönheiten wie die Hervester Bruchlandschaft oder die Heubachwiesen und kulturelle Sehenswürdigkeiten.

Die neuen Erlebnisstationen laden unterwegs zum Aufenthalt ein, bieten Infos und jeweils eine interaktive Aktionsinstallation. Ein Kunstkubus, der im Auftrag der Projektgemeinschaft von Künstlerin Brigitte Stüwe realisiert wurde, ist ein weiterer Baustein an jeder Erlebnisstation. Hier können über einen QR-Code Geschichten und zusätzliche Infos aktiviert werden.

Die Route bezieht alle Bahnhöfe und Haltepunkte der Bahnstrecke Coesfeld-Reken-Dorsten mit ein. Sie orientiert sich aber nicht allein am Verlauf der Schienen, sondern mehr an Sehenswürdigkeiten, Freizeiteinrichtungen und beliebten Ausflugszielen.

Die fünf Erlebnisstationen und ihre Themen:

Windmühle in Coesfeld-Lette: „Vom Wind zum täglichen Brot“, dazu die Klanginstallation „Stadtmusikanten“.
Naturschutzgebiet Heubachwiesen in Reken: „Weitsicht“, ausgestattet mit einem Aussichtsfernrohr.
Schutzhütte Illerhusen in Reken: „Vogelstimmen“. Die Rufe zwölf verschiedener Vogelarten sind zu hören.
Kräuter-Gemüsegarten am Haaneweg in Dorsten-Lembeck: Der Garten gibt Impulse zum Riechen und Schmecken.
Parkanlage Maria-Lindenhof in Dorsten: Eine Stelle mit dem Titel „Fluss-Stadt-Land" lädt zum „Durchblicken“ in drei verschiedene Richtungen ein.

Das Regionale 2016-Projekt „BahnLandLust“ will die Mobilität auf der Bahnstrecke stärken und eine Verbindung zwischen Gleis und Landschaft herstellen. Dazu dient die beschilderte Erlebnisstrecke, die mit den jeweiligen Bahnhöfen vernetzt ist. Ferner wurde auch das gesamte Radwegenetz mit den Alltagsrouten und den Freizeitrouten entlang des Korridors von Coesfeld über Reken bis Dorsten ergänzt (rot-weißes Radwegenetz NRW).
So kann mit dem Projektbaustein ein kleiner Anstoß zum Klimaschutz erfolgen, wenn die Nutzer in ihrer Mobilität Bahn und Rad kombinieren. Im kommenden Frühjahr und im Jahr 2017 soll es zur Radsaison auch Veranstaltungen entlang der Route geben.

Die Erlebnisstationen wurden aus dem Förderprogramm EFRE (Europäischen Fonds für regionale Entwicklung) gefördert.

Weitere Infos im Internet auf www.bahnlandlust.de
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