Sturmtief "Niklas" sorgte für 28 Einsätze im Stadtgebiet Dorsten

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In insgesamt 28 Fällen mussten die Einsatzkräfte loses Astwerk oder in Gänze umgestürzte Bäume von Fahrbahnen und Gehwegen entfernen. (Foto: Markus Terwellen, Feuerwehr Dorsten)
Dorsten: Hauptfeuer- und Rettungswache |

Das von den Wetterexperten angekündigte Sturmtief "Niklas", machte seinem Namen alle Ehre und sorgte auch in Dorsten für viele Einsätze der Feuerwehr. In insgesamt 28 Fällen mussten die Einsatzkräfte loses Astwerk oder in Gänze umgestürzte Bäume von Fahrbahnen und Gehwegen entfernen.

In einigen Fällen mussten lose Dachziegel auf Dächern gesichert werden, da diese eine große Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellten. An der Winkelstraße wurden zwei Bäume entwurzelt und stürzten dabei auf ein Dach eines freistehenden Wohngebäudes, dabei kam es glücklicherweise nur zu einem Sachschaden.

Im Ortsteil Wulfen (Markeneck) stürzte ein Baum auf ein Wohn- und Geschäftshaus, aus diesem Grund musste das Gebäude evakuiert werden. Zunächst musste die Einsatzstelle von einem Statiker beurteil werden,
um eine vorhandene Gefahr für die Bewohner auszuschließen. Am späten Abend stürzte ein Baum auf die Straße "Dimker Allee" und begrub ein Pkw unter sich, auch hier Glück im Unglück, verletzt wurde niemand.

Mitten im morgendlichen Berufsverkehr, wurde von einer Orkanböe ein Baum entwurzelt, dieser stürzte anschließend auf die Borkener Straße (Kanalbrücke) und legte den gesamten Verkehr in Richtung Innenstadt lahm. Nach der Entfernung des Baumes durch die Feuerwehr, lief der Verkehr wieder störungsfrei. Neben den witterungsbedingten Einsätzen, kamen noch einige Einsätze, die das Tagesgeschäft betrafen, hinzu.

Die Einsatzkräfte mussten zu zwei ausgelösten Brandmeldeanlagen, zu einem Brand eines Kraftfahrzeuges, zu einer Ölspur und zu einer Türöffnung ausrücken. Hier riefen aufmerksame Mitbürger die Feuerwehr, da sie sich um ihren Nachbarn sorgten. Nachdem die Einsatzkräfte die Wohnungstür öffneten, konnte ein anwesender Notarzt leider nur noch den Tod des Bewohners feststellen. An den über 30 Einsatzstellen waren die hauptamtliche Wache und die Löschzüge Hervest I, Wulfen, Lembeck, Rhade und Altstadt insgesamt über zehn Stunden beschäftigt.

Text: Markus Terwellen, Feuerwehr Dorsten

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