Kandidat Thomas Boos hat klare Vorstellungen vom Amt des Bürgermeisters

Thomas Boos kandidiert für das Amt des Bürgermeisters. Jetzt war der Vollblutpolitiker Gast in der Stadtspiegel-Redaktion. | Foto: Olaf Hellenkamp
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Für viele ein Bürgermeisterkandidat, der mehr als ein Außenseiter, sondern eine Art Geheimtipp ist: Thomas Boos wirft den Hut für die Liberalen in den Ring. Was ist die Vision des Thomas Boos, der seit 1999 als Fraktionschef der Dorstener FDP und als Mitglied des Ruhrparlamentes der Kandidat mit der größten Erfahrung in Sachen politischer Führung ist?

von Jo Gernoth

Klassisch liberal ist die Geisteshaltung von Thomas Boos. „Es gibt zahlreiche Sachthemen. Die kennen die Bürger, die kenne auch ich. Für mich ist wichtig, dass der Bürger ein größtmögliches Maß an freier Entfaltung erfahren kann. Er muss die Verantwortung für sein Handeln übernehmen. Ich werde jedem helfen, der Hilfe braucht, wenn er mit seinen Versuchen gescheitert ist, oder nicht weiter kommt“, so Boos, dessen Vater so etwas wie ein politisches Urgestein des Dorstener Liberalismus ist.

Thomas Boos ist die Politik quasi in die Wiege gelegt worden, denn sein Vater war seit Beginn der 1960er Jahre eine der prägenden Figuren der Dorstener Kommunalpolitik und hat das Verständnis des Liberalismus seinen Söhnen vorgelebt. Christian Boos, der ältere Bruder von Thomas Boos war ebenfalls in der Dorstener FDP als Fraktionschef tätig. Aus der Sicht von Thomas Boos hat ein Bürgermeister die Bedeutung des Stadtrates stärker zu berücksichtigen, denn der erste Bürger ist ja auch der Vorsitzende des Rates. „Es müssen alle Ratsmitglieder mitgenommen werden, um die beste Lösung für Dorsten zu finden. Ich bin Architekt und ausgebildeter Mediator. Ich will Ideen bündeln, die das Leben in unserer Stadt auf Sicht attraktiv erhalten. Eine Herkulesaufgabe bei leeren Kassen“, so Boos, der als Freiberufler sehr viel über den Alltag der Bürger erfährt. „Ich habe jetzt 15 Jahre als Fraktionsvorsitzender gearbeitet und immer hart in der Sache gestritten. Man darf aber bei allem nicht vergessen, dass Menschen am Werk sind. So schwebt mir vor, die Arbeit der Verwaltung besser zu kommunizieren und so etwas wie einen Job-Paten zu installieren, der den Sachbearbeiter, der eine Unmenge von Vorschriften und Regeln beachten muss, um seinen Job unanfechtbar zu erledigen abschirmt, ohne den Bürger im Nirwana der Verwaltung im Regen stehen zu lassen. Dialog ist angesagt“, so Boos.

Die Geisteshaltung eines Menschenfreundes, der nach Lösungen für Dorsten strebt. Dabei ist Boos jemand, der mit Sachverstand auch gegen den Strom schwimmt. Sein vehementes Nein zur Media-Markt Ansiedlung ist ein Beispiel für die Unbeugsamkeit des Liberalen Kandidaten. Thomas Boos ist es auch noch aus einer ganz anderen Richtung gewohnt, Inhalte zu vermitteln: Als Schauspieler in der legendären Schülergruppe des Petrinums gab er umjubelte Figuren des klassischen Theaters.

Autor:

Lokalkompass Dorsten aus Dorsten

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