Europäische Zusammenarbeit mit Spaß

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Schüler des Stadtgymasiums beim European Art Festival im britischen Dereham im Jahr 2011. Jetzt kommen die Schüler aus Großbritannien und den Niederlanden zum Gegenbesuch. (Foto: Archiv)
Europa ist in aller Munde, leider häufig in Zusammenhang mit Krisen, ungelösten Problemen und Konflikten. Damit sich das ändert, arbeitet das Stadtgymnasium mit anderen europäischen Schulen zusammen.

Seit mehr als 20 Jahren organisiert das Stadtgymnasium mit seinen Partnerschulen in Dereham in Großbritannien und Baarn in den Niederlanden in dem Projekt „European Arts Festival“.

In den Anfangsjahren 1996, 1997 und 1998 wurde das Projekt als europäisches Bildungsprojekt aus Mitteln des Sokrates Programms der EU gefördert, in den Jahren 2011 bis 2013 ist es Teil eines internationalen Comenius Projekts der EU.

In diesem Jahr findet das European Arts Festival zum zehnten Mal mit 80 Gästen aus England, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Gelsenkirchen statt. Ein ganzes Wochenende, von Donnerstag, 14. März bis Montag, 18. März wird in der Arbeitssprache Englisch miteinander gesprochen.

In Workshops in den Bereichen Theater, Tanz, Musik und Gestaltung, die von Künstlern geleitet werden, erarbeiten die Teilnehmer Präsentationen, die am Sonntag, 17. März, dem letzten Tag des Festivals, öffentlich vorgestellt werden. Anschließend klingt das Festival mit einem gemeinsamen Fest zum Abschied aus.

"Bei dem Gemeinschaftsprojekt geht es in erster Linie darum, Kindern und jungen Menschen positive Erfahrungen mit Europa zu ermöglichen", sagt Annette Christensen vom Vorbereitungsteam des Stadtgymnasiums.

Das Motto "Out of the Blue" gibt der Arbeit in den Workshops Raum, mit Phantasie, Experimentierfreude und neuen Ideen europäische Zusammenarbeit zu erproben. Die Erfahrung, etwas gemeinsam gestalten zu können mit Menschen, die in kurzer Zeit zu Freunden werden, ist mit Sicherheit Motivation und Ermutigung für zukünftiges Engagement für Europa.

Die Gastschüler kommen am Donnerstag an und werden dann in ihren Gastfamilien untergebracht. Nach einer Stadtrundfahrt gibt es Infos über die einzelnen Workshops in den Bereichen Improvisation, Sculpture/Stage Design, Music (instrumental), Drums, Body and Vocal Percussion, Dance Theatre
Costume Making und Musical. Am Freitag geht es dann in der Aula am Ostwall an die praktische Umsetzung der Ideen. Am Sonntag folgt die Präsentation der Ergebnisse, mit einer Europaparty schließt das Projekt dann ab.

"Wir haben immer wieder erfahren, wie groß die Freude und Begeisterung der Schülerinnen und Schüler ist, wie viel sie in der kurzen Zeit zu leisten imstande sind und wie viele freundschaftliche Kontakte aus dieser europäischen Begegnung entstehen. Wir freuen uns auf dieses gemeinsame Wochenende und danken allen, vor allem den vielen Gastfamilien, die zum Gelingen des Festivals beitragen", so Annette Christensen.
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