Sonntag ist Museumstag: Viele kostenlose Aktionen zu Ausstellungen

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Am Internationalen Museumstag, am Sonntag, 13. Mai, lädt die Polizei von 11 bis 18 Uhr zu Aktionen in der Ausstellung im Präsidium an der Markgrafenstraße ein. In der Ausstellung 110, zu der der Eintritt frei ist, können Besucher Schutzkleidung anziehen, eine Rauschbrille testen und von 12.15 bis 15.45 Uhr Tatortspuren finden und sichern. (Foto: Polizei DO)
 
Im 3D-Stahlwerk des Hoesch-Museums erhalten die Besucher einen faszinierenden Einblick in ein modernes Stahlwerk und können dieses auch selbst steuern (Kosten: 2,50 Euro). (Foto: Veranstalter)

Sonntag ist Aktionstag, am 13. Mai, dem Internationalen Museumstag gibt es viele Angebote . Auch die Dortmunder Museen locken mit zahlreichen kostenlosen Aktionen in ihre Häuser. Das bundesweite Thema lautet „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“.

Der Eintritt in alle Ausstellungen des Dortmunder U ist am Sonntag frei:
• „Kunst & Kohle: SchichtWechsel. Von der bergmännischen Laien- zur Gegenwartskunst
• „Fast wie im echten Leben“. Neupräsentation der Sammlung des Museums Ostwall
• „Kohle weg?! Von wertvoll bis unbezahlbar“. Zum Umgang mit Geld und dem, was wichtig ist.
• „The Hard/er Drawing“ von Dan Perjovschi
Von 14 bis 18 Uhr können Besucher in der Ausstellung „Kunst & Kohle: SchichtWechsel“ Kohlestaub-Buttons als Souvenir erstellen. Um 14, 15, 16 und 17 Uhr starten in der Ausstellung „Fast wie im echten Leben“ Aktionsführungen für Familien. Kunstwerke der Sammlung regen zu Experimenten und Aktionen ein. Parallel starten in der Schau „Kunst & Kohle“ Fungen für Erwachsene. Mit der Gelddruckmaschine lässt sich ab 11 Uhr eigenes Geld drucken.

Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Um 11 Uhr endet die Ausstellung „Material/An/Sammlungen. Sachen suchen Bedeutung“ im Museum an der Hansastraße mit einer Buch-Präsentation. Gestaltet wurde die Schau von Studentinnen der TU Dortmund. Um 11.30 beginnt eine 90-minütige Führung durch die Ausstellung „Pieter Hugo. Between the devil and the deep blue sea“. In rund 200 spektakulären Stillleben, Porträts und Landschaftsbildern zeigt der südafrikanische Fotograf die Spuren und Narben der Menschen und ihres Landes. Dabei gilt sein Augenmerk den Subkulturen, Außenseitern und der Kluft zwischen Ideal und Realität.
„Herr Fritz, woher stammen die Bilder?“ heißt die nächste Ausstellung im Museum, die Sonntag um 12 Uhr feierlich eröffnet. Sie dokumentiert die detektivischen Recherchen des Museums zur Herkunft von Gemälden und Skulpturen, die das Museum zwischen 1933 und 1945 erworben hat.
Von 14.30 bis 16.30 Uhr gibt es für Kinder und ihre Familien außerdem Bastelangebote.

Hoesch-Museum

Auch an der Eberhardstraße ist der Eintritt in die Ausstellung frei. Eine Führung „Stahlzeit in Dortmund“ startet um 14.30 Uhr. Der Werkstoff Stahl, die Geschichte der Stahlindustrie und die der „Hoeschianer“ stehen im Mittelpunkt des Rundgangs durch die Dauerausstellung im Hoeschmuseum.

Westfälisches Schulmuseum

Um 11 und 13.45 Uhr gibt es Führungen durch die Dauerausstellung An der Wasserburg1. Führungen durch die Sonderausstellung „Die Mutter ist auch für den Vater da“ starten um 11.45 und 14.30 Uhr. In der Schau geht es um über das Geschlechterbild in den Schulbüchern der Jahre 1950 bis 1980 – und über den Wandel dieses Bildes, der sich in Texten, Illustrationen und Arbeitsaufträgen zeigt. Unterricht wie zu Kaisers Zeiten erleben kann man um 12.30 und 15.45 Uhr bei einer historischen Schulstunde. Alle Angebote sind kostenlos.
Und auch die Polizei lädt am Sonntag ab 11 Uhr zu Aktionen in der Ausstellung "110" ins Präsidium an der Markgrafenstraße ein.
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