Umbauten im Naturkundemuseum

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Im Inneren des Museumsbaus ändert sich eine Menge. Ein neues Ausstellungskonzept legt den Schwerpunkt auf die regionalen Lebensräume. (Foto: Archiv)

Seit über hundert Jahren gibt es das Naturkundemuseum. Seit 1980 befindet es sich am Standort Fredenbaum. Unter den städtischen Museen Dortmunds ist es das besucherstärkste mit zuletzt etwa 65 000 Besuchern jährlich.

Nach 34 Jahren Dauerbetrieb bedurften sowohl das Gebäude und seine technischen Anlagen, als auch die Dauerausstellung einer gründlichen Sanierung und Modernisierung. Daher wurde das Haus nach der Museumsnacht 2014 geschlossen. Für die Maßnahme hat der Rat der Stadt rund 7,3 Millionen Euro bewilligt, die vom Eigenbetrieb Kulturbetriebe finanziert werden.

250.000 Objekte abgebaut

Nach dem Abbau der alten Dauerausstellung und der Auslagerung eines Teils der insgesamt rund 250 000 Objekte wurde im März mit der Gebäudesanierung begonnen. Nach der Schadstoffsanierung und dem Rückbau von Einrichtungen wie Abhangdecken, Heizungs- und Lüftungsanlage sowie Sanitäreinrichtungen überwiegen inzwischen Aufbautätigkeiten. So wird am neuen Eingangsfoyer gearbeitet und die großen Fensterfronten der Sammlungsmagazine werden geschlossen.

Bald barrierefrei

Wichtigste Ziele der Gebäudesanierung und -erweiterung sind die Schaffung einer größtmöglichen Barrierefreiheit, hierzu wird unter anderem der Eingangsbereich ebenerdig verlegt. Dazu kommen moderne Brandschutzeinrichtungen und die Verbesserung der energetischen Gebäudebilanz. Auch ein neuer Sonderausstellungsbereich wird gebaut.

Wiedereröffnung 2017

Im Anschluss an die Gebäudesanierung wird eine neue Dauerausstellung aufgebaut. Deren Kernthema sind die regionalen Lebensräume in Gegenwart und erdgeschichtlicher Vergangenheit. Die Wiedereröffnung ist für 2017 anvisiert.
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