Geschwindigkeitsbeschränkungen auf A2 und A45

Anzeige
Im Dortmunder Rathaus stimmten SPD und LINKE bei Enthaltung der Grünen für die Einführung eines Tempolimits. (Foto: Rainer Knäpper, Lizenz: artlibre - http://de.wikipedia.org/wiki/Lizenz_Freie_Kunst)
Dortmund: Rathaus |

NRW-Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD) ist dem Willen des Dortmunder Rates an den bewohnten Zonen der Autobahnen A2 und der A 45 auf Dortmunder Stadtgebiet ein Tempolimit von 100 km/h einzuführen nicht gefolgt. Für die Autobahn A2 sieht Groschek keine rechtliche Möglichkeit für ein Tempolimit zur Vermeidung von Lärmemmissionen. Die A45 wird aber separat beurteilt.

SPD & LINKE im Dortmunder Umweltauschuss einig

„Dies ist für die Anwohner sehr bedauerlich. Wir hatten nach dem Beschluss des Rates den Verkehrsminister um die Einführung eines Tempolimits zu bitten, gehofft, hier etwas bewegen zu können. Immerhin ist die Landesregierung hier die gesetzgeberische Instanz“, meint der umweltpolitische Sprecher der Linksfraktion Utz Kowalewski. Im Umweltausschuss des Rates hatten SPD und LINKE gegen die Stimmen von CDU und FDP/Bürgerliste und bei Enthaltung der Grünen ein Tempolimit gefordert. Diesem Ansinnen war der Dortmunder Rat mehrheitlich gefolgt.

Hoffnung auf Lärmminderung

Für die A45 findet nach Aussage des Verkehrsministers derzeit ein Verkehrsversuch zwischen Persebeck und dem Kreuz Dortmund-West noch bis zum Frühjahr 2015 statt, da diese Autobahn nicht mit vergleichbaren aktiven Lärmschutzeinrichtungen ausgestattet sei. Durch Vorher/Nachher-Messungen soll festgestellt werden, ob eine Geschwindigkeitsbegrenzung Spitzenpegel beim Lärm vermindern kann. Insbesondere Einzelschallereignisse durch schnellfahrende Kraftfahrzeuge sollen erfasst und entsprechend bewertet werden. „Für die Anwohner an der A45 besteht also noch Hoffnung auf eine dauerhafte Lärmminderung“, so Kowalewski.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.