In die Westbad-Diskussion kommt Bewegung

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Utz Kowalewski
Dortmund: Rathaus |

Es kommt Bewegung in die Angelegenheit „Westbad“. Der Weg scheint frei zu sein für die Prüfung von zwei möglichen Neubau-Varianten, die das marode Hallenbad in Dorstfeld mittelfristig ersetzen könnten.

Im Finanzausschuss zeichnete sich am Donnerstag eine Mehrheit für diese Forderung von Linken & Piraten sowie Grünen ab. Denn nun gibt es dafür auch die schriftliche Unterstützung der SPD.

Noch ist nichts entschieden. Die Entscheidung wurde in die Ratssitzung am kommenden Donnerstag geschoben. Doch die Diskussionen im Finanzausschuss machten deutlich: Es zeichnet sich eine deutliche Mehrheit für die geforderten zwei Gutachten ab, die beide Neubau-Varianten parallel und vergleichbar untersuchen sollen. Das ist eine völlig neue Entwicklung.

Lange Zeit hatten sich Verwaltung und die großen Fraktionen jedoch gegen eine zweite Neubauvariante gestemmt. Sie favorisierten ausschließlich einen Neubau, der an das Freizeitbad im zwei Kilometer entfernten Wischlingen andockt. Nun hat die SPD zur Freude von Utz Kowalewski ihre Meinung geändert. Externe Ingenieurbüros sollen nun – wenn der Rat zustimmt - Vor- und Nachteile, aber vor allem Kosten für Variante A und B erarbeiten.

Vor allem Linke & Piraten hatten – an der Seite der Stadteltern, tausender Dorstfelder Bürger, vieler Initiativen aus Dorstfeld und der kompletten Bezirksvertretung Innenstadt-West – immer um faire Wettbewerbsbedingungen für einen Westbad-Neubau gekämpft. Und das bedeutet für die Linken & Piraten: Neben einem möglichen Neubau am Freizeitbad Wischlingen sollen auch die Kosten für einen potenziellen Neubau direkt neben dem alten Westbad im Dorstfeld durchgerechnet werden. „Uns ging es immer um einen seriösen Vergleich. Wir haben vergleichbare Zahlen für beide Varianten gefordert“, erläutert Utz Kowalewski, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN.

„Wenn der Rat mehrheitlich dem Trend im Finanzausschuss folgt, wäre das ein Sieg für die Demokratie. Denn damit wird dem Willen von 18.000 Dorstfelder Bürgern, die sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt des Bades am Standort Dorstfeld eingesetzt haben, und vieler Sportvereine nun doch Rechnung getragen“, sagt Utz Kowalewski zufrieden.
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