Überlebender erzählt seine Geschichte zu "Heimatsucher"

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Zeitzeuge Siegmund Pluznik, hier mit Ida Rosauer, Simone Hüttenberend und Ruth-Anne Damm, brachte den Besuchern in der Steinwache zur Ausstellung "Heimatsucher" gerne seine Geschichte näher. (Foto: Schmitz)

Gerne erzählte der Holocaust-Überlebende Siegmund Pluznik seine Geschichte in der Dortmunder Steinwache und beantwortete Fragen zu seinem Leben vor, während und nach der Schoah.


Aktuell präsentiert der Verein Heimatsucher in der Steinwache die gleichnamige Ausstellung. In der Schau lernen Besucher verschiedene Menschen kennen und erfahren, wie sie bis heute mit dem erlebten Grauen überleben. Durch den persönlichen und emotionalen Zugang wird über Bilder, Interviews und Audiomitschnitte wird deutlich, wie weit die Folgen des Holocaust auch 70 Jahre nach der Befreiung der Überlebenden im Konzentrationslager Ausschwitz reichen. Angesichts der immer weniger werdenden hochbetagten Zeitzeugen und des weiterhin existierenden Antisemetismus ist dies ein wichtiges Ziel historischer Bildung.

Ausstellung in der Steinwache

Gut geeignet ist die Ausstellung für Schüler ab der 4. Klasse. Sie umfasst didaktische Angebote für Klassen und Gruppen. Geöffnet ist die Ausstellung in der Steinwache an der Steinstraße 50 Dienstag bis Sonntag bis zum 10. April von 10 bis 17 Uhr. Näheres zu Führungen unter Tel: 0231- 50-25002.
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