Ein brisantes Thema, bei dem sich die Geister scheiden: Flüchtlinge

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Dortmund: Dortmund HbF | Ein Dilemma unserer "modernen" Zeit, bei dem es viel mitfühlendes Engagement gibt, aber auch Hass und Ablehnung. Das Thema ist empfindlich und erhitzt die Gemüter. Während Dortmund sich darum bemüht, sein schlechtes Image als "Hochburg der Neonazis" abzuschütteln, gibt es beispielsweise in Eving auch Bemühungen und Initiativen, die sich darum bemühen, für jede Nazi-Erscheinung 20€ zu spenden für die Flüchtlinge, die das Pech hatten, ihre Heimat verlassen zu müssenund ihr Bestes geben, ihre Familien vor dem sicheren Tod zu bewahren. Aktuell kann man in den Medien verfolgen, wie sich Ungarn abschottet und die Grenzen zu Serbien dichtmacht. Vor dem Dortmunder Hauptbahnhof residieren seit Tagen einige Flüchtlinge, um auch auf ihre missliche Lage hin zu weisen. Namhafte Politiker weisen auch auf unsere Geschichte und Vergangenheit hin. Deutschland hat schon schlimmere Ströme gemeistert als wir derzeit zu verkraften haben. Unser Land sei reich, wohlhabend und politisch stabil. Legale Fluchtwege mittlerweile nur noch für Reiche.

Wir leben im Überfluss. Soviel, dass wir schon sehr viel weg schmeissen. Aber teilen? Da hört die Freundschaft dann doch auf. Aber auch uns kann es über kurz oder lang mal erwischen. Dann gnade uns Gott. Danke für diejenigen, die Mitgefühl und Engagement entgegenbringen.

Deutschland. Ein Land, das sehr viel Müll produziert (überdurschnittlich im EU-Vergleich) und durchnittlich etwa 313 Kilogramm Lebensmittel wegwirft (pro Sekunde).

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Stephan Schumann aus Dortmund-City | 17.07.2015 | 15:41  
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