Weniger Jugendliche mit Alkoholvergiftungen

Anzeige
Früher Alkoholkonsum kann zu langfristigen Gesundheitsschäden führen. 2015 Jahr wurden 857 junge Menschen im Alter von 12 bis 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. (Foto: AOK/hfr.)

Die Trendwende beim ‚Komasaufen‘ hält an: Trinken bis zum Filmriss? Nein, sagen immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene in Westfalen-Lippe. Das belegt eine Auswertung der AOK NORDWEST.

Danach wurden 2015 insgesamt 857 junge Menschen im Alter von 12 bis 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Das sind 5,2 Prozent weniger als 2014 (904).
2013 landeten noch 931 Jugendliche wegen exzessiven Alkoholkonsums in einer Klinik. „Der Trend des bewussteren Umgangs mit Alkohol scheint anzuhalten. Grund zur Entwarnung ist das allerdings nicht. Denn mit einer hohen Dunkelziffer bleibt Alkohol Suchtmittel Nummer eins bei Jugendlichen und darf daher nicht bagatellisiert werden“, warnt AOK-Vorstandschef Tom Ackermann. Wer bereits in jungen Jahren exzessiv Alkohol trinkt, läuft Gefahr, wichtige Hirnfunktionen dauerhaft zu schädigen und eine Alkoholsucht zu entwickeln
Alkoholmissbrauch schadet nicht nur der Gesundheit, er kostet auch viel Geld:
Die Gesamtkosten für die stationäre Behandlung und den Notfalltransport für Komatrinker beliefen sich allein bei der AOK in der Region Westfalen-Lippe 2015 auf rund eine Million Euro.

Mehr Ratgeberbeiträge auch auf unserer Themenseite: Gesundheit in Dortmund
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.