Chaos beim Warten auf Karten

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Mit warmen Jacken für die lange Nacht gewappnet campieren die BVB-Fans vor der Geschäftsstelle. (Foto: Schmitz)

Dortmund. Hunderte BVB Fans campierten in der Nacht auf Dienstag (16.) vor der BVB-Geschäftsstelle an der B1, um die begehrten Karten für das Champions League Spiel gegen Madrid zu ergattern. Da es zu Schlägereien kam, will nun der BVB den freien Vorverkauf für Karten vor "Problemspielen" absagen.


Mit Stühlen und Pavillons haben sich die ersten BVB-Fans bereits am Sonntagnachmittag vor der Geschäftsstelle niedergelassen, um im freien Verkauf eine der Karten für das Heimspiel am 24. April im Signal Iduna Park zu bekommen.
Die Wartenden waren für die Nacht gut gerüstet und versorgten sich an der nahe gelegenen Tankstelle.

Gemütlich am Grill

Schon am Montagmittag waren es bereits mehrere hundert, die sich an Grills gemütlich machten, von Stadionsprecher Norbert Dickel mit Bratwürstchen versorgt wurden und auch besuch von BVB-Kapitän Sebastian Kehl bekamen. Und es wurden immer mehr. Vereinspräsident Dr. Reinhard Rauball ließ es sich nicht nehmen, Wasser-Flaschen bei den zum Glück frühsommerlichern Temperaturen zu verteilen. Doch als am Dienstagmorgen erstmal der Computer in der BVB-Geschäftsstelle streikte, musste wegen Streits mehrfach die Polizei gerufen werden und schlichten.

Polizei verhindert immer wieder Schlägereien

Seit dem frühen Dienstagmorgen gesellen sich starke Polizeikräfte zu langen Schlangen, die sich auch an den anderen Vorverkaufsstellen an der Thier galerie und im Alten Markt. Denn um an Karten zu gelangen, lieferten sich so genannte "Fans" im wieder Schlägereien und kleinere und größere Streitereien. Da vor einigen Vorverkaufsstellen kein Sicherheitsdienst eingesetzt wurde, mussten Polizisten immer wieder einschreiten. Die Situation lässt es auch am Morgen noch nicht zu, die Pilizisten aus dem Nachtdienst zu entlassen. Auch Bereitschaftspolizei wird vor Ort eingesetzt.
Der BVB hatte den Ansturm auf die Karten an dern Vorverkaufsstellen unterschätzt. Als Konsequenz aus den chaotischen Situationen, die sich auch vor dem Shop auf dem Alten Markt und in der Thier Galerie abspielten, gab der Verein bekannt, dass er vor "Problemspielen" keine Karten mehr frei verkaufen will.
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