Buchtipps fürs Fest von Monique Bergmann

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Monique Bergmann, Leiterin der Bibliothek Brackel, gibt Tipps, welche Bücher sich besonders gut für den Gabentisch eignen. (Foto: Schmitz)
Dortmund: Stadtteilbibliothek Brackel |

Um Lese-, Ausleih- und Schenk-Tipps vorm Fest, bestens geeignet fürs Schmökern an langen Winterabenden, hat der Ost-Anzeiger Brackels neue Büchereileiterin Monique Bergmann gebeten. Ihre persönlichen Favoriten sind ein Krimi, eine Familiensaga und zwei Jugendbücher.

Krimis aus eigenen Landen erfreuen sich steigender Beliebtheit. Zum Beispiel:

Andreas Föhr: Totensonntag
Hier wird Kommissar Wallners allererster Fall erzählt: Im Herbst 1992 ist Clemens Wallner frischgebackener Kriminalkommissar. Bei einem Besäufnis auf einer Berghütte am Tegernsee, zu dem Kreuthner ihn mitgenommen hatte, geraten Wallner und Kreuthner in eine Geiselnahme. Vom Geiselnehmer erfährt Wallner von einer dramatischen Geschichte, die sich in den letzten Tagen des zweiten Weltkriegs ereignet hat und die Kreuthner alias „Leichen-Leo“ den Hinweis zur Entdeckung seiner ersten Toten liefert. Es handelt sich um ein Skelett in einem edelsteinbesetzten Sarg mit einer Kugel im Schädel.

Stricken ist wieder in! Dazu passt diese romantische Familiensaga, in der es um Wolle und Magie geht:

Lisa van Allen: Die Wünsche meiner Schwestern
Seit langer Zeit hüten die Frauen der Van Rippers das Geheimnis ihrer Magie und die liegt im Stricken: Sie haben die Gabe, Wünsche wahr werden zu lassen, indem sie diese mit Wolle verweben. Nur gemeinsam können die drei Schwestern Aubrey, Bitty und Meggie diese Familientradition bewahren, aber allein Aubrey ist dazu gewillt. Und auch sie beginnt zu zweifeln, als sie sich in Vic verliebt. Doch welche Wünsche machen uns glücklich, wenn sie sich erfüllen?

Wenn die Helden der Kindheit mit einem erwachsen werden… ein Roman über erste Freiheit und erste Liebe:

Dagmar Hoßfeld: Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest
Conni ist endlich 15 geworden. Sie fühlt sich wie immer. Kein bisschen anders. Aber das kann nicht sein. Irgend­etwas muss anders sein! Immerhin hat sie 15 Jahre ihres Lebens darauf hingearbeitet, 15 zu sein. Besonders das letzte Jahr war echt hart. Mit 14 ist man irgendwie noch ein Kind. Zumindest wird man so behandelt. Mit 15 ist man dagegen schon fast erwachsen. Es MUSS also einen Unterschied geben. Im Kalender steht es schwarz auf weiß: Es ist der 30. April, ihr Geburtstag. Ab heute hat sie genau ein Jahr Zeit, um den Unterschied herauszufinden – falls es einen gibt. Conni freut sich auf grenzenlose Freiheit und wilde Abenteuer. Sie will endlich eine richtige Party mit der Clique feiern. Und sie will mit Phillip zusammen sein, ganz ohne wachsame Elternaugen ...

Für Jungs (und natürlich auch für Mädchen) ab zehn Jahren: Wer Zombies immer nur mit Horrorfilmen in Verbindung bringt, sollte dieses Buch mal lesen. Denn Zombies können auch anders… lustig, zum Beispiel:

David Lubar: Plötzlich Zombie – Hier stinkt’s!
Igitt! Schleim tropft aus den Wasserleitungen in East Craven, und so auch in den Eintopf der Schulcafeteria. Denn die fiese Geheimorganisation VADU - Völlige Anarchie durch Unruhestiftung - will das Städtchen ins Chaos stürzen. Das muss Zombie-Spion Nathan natürlich verhindern! Um das zu schaffen, braucht er allerdings erst mal Spionagetraining: Anschleichen, Verfolgen, Schlösser knacken, Leute anstarren und so weiter. Dummerweise wird schnell klar, dass er dafür nicht besonders viel Talent hat.

Monique Bergmann
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