Wenn Kinder fiebern: Regelmäßig Temperatur messen und gezielt handeln

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Kinder mit Fieber sind zu Hause am besten aufgehoben. Foto: AOK NORDWEST / hfr.
Dortmund: AOK NORDWEST |

Rotes Gesicht, heiße Stirn und glasige Augen: Die meisten Eltern brauchen nicht einmal ein Thermometer für ihre Diagnose. Die Fragen und Sorgen beginnen meist mit steigender Temperatur: Wie ist das Kind jetzt zu versorgen? Wann sollte ein Arzt hinzugezogen werden? Dabei ist das Fieber selbst keine Krankheit, sondern nur ein Symptom.

Bei gesunden Kindern liegt die Körpertemperatur zwischen 36,5 und 37,5 Grad Celsius.

Erhöhte Temperatur oder Fieber?

Zwischen 37,6 und 38,0 Grad Celsius spricht man von ‚erhöhter Temperatur‘. Noch höhere Körpertemperaturen werden dann als ‚Fieber‘ bezeichnet. Ab 39 Grad Celsius gilt ein Fieber als ‚hoch‘. In den meisten Fällen steckt hinter dem Fieber nur eine harmlose Infektion: Der Körper bekämpft Erreger und läuft dafür auf Hochtouren. Dabei sind Kinder insgesamt viel anfälliger für Fieber als Erwachsene. Und manche Kinder bekommen es häufiger als andere.

Das Kind braucht vor allem Ruhe und Zeit

Die AOK NORDWEST empfiehlt: Das Kind braucht vor allem Ruhe und Zeit, um die Erreger zu bekämpfen. Daher ist es zu Hause am besten aufgehoben, nicht in der Kita oder Schule. Die Temperatur sollte regelmäßig gemessen werden, um den Verlauf im Blick zu behalten. Die genauesten Ergebnisse liefert eine rektale Messung. Außerdem ist es wichtig, dass das Kind viel trinkt. Ein feuchter, lauwarmer Waschlappen auf der Stirn tut vielen Kindern gut. Wadenwickel sind erst bei höheren Temperaturen angebracht. Ein Arzt sollte hinzugezogen werden, wenn das Fieber sehr hoch ist, die Temperatur innerhalb kurzer Zeit sehr stark ansteigt oder das Fieber länger als drei Tage anhält.

Mehr Ratgeberbeiträge auf unserer Themenseite: Gesundheit in Dortmund.
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